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Politik Lawrow nennt Nato „Institution des Kalten Krieges“
Nachrichten Politik Lawrow nennt Nato „Institution des Kalten Krieges“
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18:44 18.02.2017
Der russische Außenminister Sergej Lawrow bei der Münchener Sicherheitskonferenz. Quelle: dpa
München

„Die Nato ist nach wie vor eine Institution des Kalten Krieges, sowohl im Denken als auch im Herzen“, sagte er am Sonnabend laut der offiziellen Übersetzung. Dass eine Art „Eliteclub von Staaten“ die Welt regiere, könne langfristig nicht funktionieren.

Parallel zu seiner deutlichen Kritik an der Nato warb Lawrow für „pragmatische Beziehungen“ zwischen den USA und Russland. „Es ist in unserem gemeinsamen Interesse, die amerikanisch-russischen Beziehungen zu stärken. Wir sind dazu bereit, wenn die USA dazu bereit sind.“

Zuletzt hatte es unterschiedliche Signale der neuen US-Regierung von Donald Trump gegeben. Trump selbst setzt auf eine Annäherung, andererseits kritisiert seine Regierung das Verhalten der Russen in der Ukraine-Krise.

Pence versichert Europa Unterstützung der USA

Vorher hatte US-Vizepräsident Mike Pence den Europäern die Verbundenheit der USA versichert. „Eure Kämpfe sind unsere Kämpfe. Euer Erfolg ist unser Erfolg. Und letztlich gehen wir gemeinsam in die Zukunft“, sagte Pence bei der Münchner Sicherheitskonferenz.

Bundeskanzlerin Angela Merkel forderte ihrerseits von den USA ein klares Bekenntnis zur internationalen Zusammenarbeit. „Ich bin der festen Überzeugung, es lohnt sich, für die gemeinsamen multilateralen Strukturen zu kämpfen“, sagte sie.

Von RND/AP/dpa

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