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Nachrichten Politik Lehrerverband beklagt zu gute Abi-Noten
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07:30 12.12.2016
Sind die deutschen Schüler so gut oder sind die Schulen zu anspruchslos? Der Deutsche Lehrerverband beklagt zu viele zu gute Noten. Quelle: dpa
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Berlin

Der Blick auf die Zahlen bereitet dem Deutschen Lehrerverband arge Kopfschmerzen. Allein in Berlin habe sich die Zahl der Abiturzeugnisse mit einem Notendurchschnitt von 1,0 innerhalb von zehn Jahren vervierzehnfacht, sagte Verbandspräsident Josef Kraus der „Bild“-Zeitung. Dies deute nicht auf eine Verbesserung der Schüler, sondern auf ein Nachlassen der Anforderungen hin, erklärte Kraus.

Zeugnisse dürften aber „nicht zu ungedeckten Schecks werden“, kritisierte der Lehrerverbandschef. Die „Inflation“ bei den Schul- und Abiturnoten müsse daher ein Ende haben.

Bayern soll Zeugnisse nicht anerkennen

Der Präsident des Lehrerverbands forderte „anspruchsvolle Bundesländer“ wie Bayern daher auf, Abiturzeugnisse „anspruchsloser Bundesländer“ nicht mehr anzuerkennen. Aus dem Abitur müsse wieder „ein Attest für Studienbefähigung und nicht für Studienberechtigung werden.“

Von RND/afp

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