Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Lindner hält Bundestagswahl für entschieden
Nachrichten Politik Lindner hält Bundestagswahl für entschieden
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:38 06.08.2017
FDP-Chef Christian Lindner sagt Bundeskanzlerin Angela Merkel eine dritte Amtszeit voraus. Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

FDP-Chef Christian Lindner hat den Kampf ums Kanzleramt schon sieben Wochen vor der Bundestagswahl für entschieden erklärt. „Das Rennen um Platz eins ist gelaufen, (CDU-Chefin) Angela Merkel wird Bundeskanzlerin bleiben“, sagte Lindner der „Bild am Sonntag“. SPD-Kanzlerkandidat „Martin Schulz hält nur noch die Kulisse der Zuversicht aufrecht“, könne den in allen Umfragen ausgewiesenen Rückstand aber nicht mehr aufholen. Gewählt wird am 24. September, Merkel ist seit 2005 im Amt.

Erstmals seit Bekanntgabe der Kanzlerkandidatur von Schulz steht die SPD im „Sonntagstrend“ wieder so schwach da wie damals. Die Sozialdemokraten fielen in der Wählergunst um einen Punkt auf 23 Prozent - so wenig wie zuletzt Ende Januar, als Parteichef Sigmar Gabriel seinen Kandidaturverzicht zugunsten von Schulz verkündet hatte.

„Die spannende Entscheidung ist der Platz drei“

Die Union liegt in der jüngsten Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Emnid im Auftrag der Zeitung weiter bei 38 Prozent. Drittstärkste Kraft ist die Linke mit 10 Prozent (plus 1) vor der AfD, die einen Zähler verliert und nur noch auf 8 Prozent kommt - genau wie Grüne und FDP (jeweils unverändert).

„Die spannende Entscheidung ist der Platz drei. Daran zeigt sich, welche Botschaft von der Bundestagswahl ausgeht“, sagte Lindner weiter. Im Wahlkampf will der FDP-Spitzenkandidat besonders die Grünen attackieren. „Für die Grünen sind alle, die ihre Meinungen nicht teilen, dumm, von gestern oder böse. Diese Überheblichkeit ist nicht nur nervtötend, sondern auch eine Gefahr für den Wohlstand, wenn Technologien zum Feindbild gemacht werden.“

Lindner führt auch den größten FDP-Landesverband in Nordrhein-Westfalen und steht an der Spitze der Fraktion im Düsseldorfer Landtag.

Von RND/dpa/are

Politik Diesel-Skandal bei Volkswagen - Weil: Ich würde heute ganz genauso handeln

Stephan Weil hat eine Regierungserklärung vorab von Volkswagen genehmigen lassen – das zumindest werfen ihm Medien vor. Im Interview mit dem RedaktionsNetzwerk Deutschland wehrt sich Niedersachsens Ministerpräsident gegen die Vorwürfe. Es sollten rechtliche Belange und Richtigkeit der genannten Fakten geprüft werden.

06.08.2017
Politik Regierungskreise in Niedersachsen - Weil will Wahlen am 24. September

Niedersachsens Regierungschef Stephan Weil (SPD) dringt auf den 24. September 2017 als gemeinsames Datum für die Bundestagswahl und für die Neubestimmung des Landtages.

06.08.2017

Der insbesondere nach dem jüngsten Diesel-Gipfel in die Kritik geratene VW-Vorstandsvorsitzende Matthias Müller hat von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) Rückendeckung bekommen.

06.08.2017
Anzeige