Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Linke und Grüne kritisieren Nahles’ Rentenpläne
Nachrichten Politik Linke und Grüne kritisieren Nahles’ Rentenpläne
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:56 14.02.2017
„Das neue Gesetz zur Erwerbsminderungsrente bietet viel zu wenig und greift für kommende Generationen zu kurz“, sagt Linken-Rentenexperte Matthias Birkwald Quelle: dpa
Anzeige
Berlin

„Das neue Gesetz zur Erwerbsminderungsrente bietet viel zu wenig und greift für kommende Generationen zu kurz“, sagte Linken-Rentenexperte Matthias Birkwald dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). „2018 liegt das Plus bei gerade einmal 4,50 Euro im Monat, 2025 sind es 50 Euro. Die große Mehrheit der künftig kranken Rentner wird weiter auf Grundsicherung angewiesen bleiben“, kritisierte der Linken-Politiker.

Birkwald forderte Nahles auf, die Abschläge für Rentner, die vorzeitig krankheitsbedingt in Rente gehen, in Höhe von durchschnittlich 76 Euro monatlich abzuschaffen. „Dann wären die Erwerbsminderungsrenten zwar immer noch nicht armutsfest, viele Betroffene wären aber nicht mehr auf Grundsicherung angewiesen“, erklärte der Linken-Politiker.

Grünen-Rentenexperte Markus Kurth verlangte von Nahles, die Angleichung der Renten zwischen Ost und West unverzüglich vorzunehmen und auch die Höherbewertung von Ost-Renten sofort abzuschaffen. „Ein klarer Schnitt ist 26 Jahre nach der Wiedervereinigung längst überfällig und würde Neiddebatten beenden“, erklärte Kurth. Nahles plant, die Renten schrittweise bis 2025 anzupassen. Die Ministerin bringt am Mittwoch zwei Gesetzentwürfe ins Bundeskabinett ein, einen zur Erwerbsminderungsrente, einen weiteren zur Ost-West-Rentenangleichung.

Von RND

Union und SPD sind unversöhnlich in der Rage, wie der bevorstehende Bundestagswahlkampf fair geführt werden soll. Die SPD wirbt für ein Fairness-Abkommen, für die CDU gehört „eine gewisse Härte“ dazu.

14.02.2017

Noch gar nicht komplett, muss die US-Regierung den ersten Posten schon neu besetzen. Trumps Sicherheitsberater Michael Flynn scheitert an Telefonaten mit Russlands US-Botschafter. Nun werden neue Details in der Flynn-Affäre bekannt, die die US-Regierung belasten.

14.02.2017

Ältere Arbeitslose sollen stärker gefördert werden. Gegenüber jüngeren seien diese benachteiligt, sagte DGB-Vorstandsmitglied Annelie Buntenbach. Der Deutsche Gewerkschaftsbund verlangt dafür 1 Milliarde Euro sowie einen sozialen Arbeitsmarkt für Menschen ohne Vermittlungschancen.

14.02.2017
Anzeige