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Nachrichten Politik Matteo Renzi tritt als Parteichef zurück
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15:43 19.02.2017
Der ehemalige italienische Ministerpräsident Matteo Renzi hat den Vorsitz der regierenden Demokratischen Partei niedergelegt. Quelle: imago
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Rom

Der ehemalige italienische Ministerpräsident Matteo Renzi hat den Vorsitz der regierenden Demokratischen Partei niedergelegt. Er werde sich aber auch durch „Erpressung“ aus dem linken Parteiflügel nicht davon abhalten lassen, ein weiteres Mal als Parteichef zu kandidieren, sagte Renzi am Sonntag bei einer Parteiversammlung. Linke Abgeordnete der PD hatten mit einer Abspaltung gedroht, sollte sich Renzi erneut um den Parteivorsitz bewerben.

Renzi war im Dezember als Regierungschef zurückgetreten, nachdem er mit einer von ihm vorangetriebenen Verfassungsänderung gescheitert war. Er hatte sein persönliches Schicksal an den Ausgang des Referendums über die Änderung geknüpft, wodurch es auch zu einer Abstimmung über seine Regierungsführung kam. Renzis Nachfolge übernahm dessen Parteikollege Paolo Gentiloni.

Populistische Fünf-Sterne-Bewegung hat gute Chancen

Wird Renzi als Parteichef wiedergewählt, kann er bei der nächsten Parlamentswahl wieder als Spitzenkandidat für die PD ins Rennen gehen. Die Wahl ist für Anfang 2018 angesetzt. Angesichts der Grabenkämpfe in der regierenden Mitte-links-Koalition könnte es allerdings auch zu einer vorgezogenen Neuwahl kommen. Gute Chancen könnten sich dabei auch die populistische Fünf-Sterne-Bewegung von Bepe Grillo machen, die bereits jetzt zweitstärkste Kraft im Parlament ist.

Von RND/ap

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