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Politik Merkel, Seehofer und Gabriel sprechen über Gauck-Nachfolge
Nachrichten Politik Merkel, Seehofer und Gabriel sprechen über Gauck-Nachfolge
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15:47 13.11.2016
Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU). Quelle: dpa
Berlin

Bundeskanzlerin Angela Merkel und die Parteichefs von CSU und SPD, Horst Seehofer und Sigmar Gabriel, sind am Sonntagnachmittag zu Beratungen über die Bundespräsidentenwahl zusammengekommen. Gabriel schlägt Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) als Kandidaten für die Wahl am 12. Februar vor. Die Union hat bis zum Beginn des Treffen keinen eigenen Namen genannt.

Es gilt aber nicht als ausgeschlossen, dass die Union Steinmeier mitträgt. Seehofer pochte jedoch bis zuletzt auf einen Bewerber von CDU und CSU. Einen Grünen-Politiker als schwarz-grünes Signal für die Bundestagswahl lehnte er ab.

CDU und CSU stellen in der Bundesversammlung zwar die größte Gruppe, haben aber keine absolute Mehrheit. Bei einer Kampfkandidatur fällt die Entscheidung vermutlich erst im dritten Wahlgang, wenn nur noch die einfache Mehrheit nötig ist.

Diese Möglichkeiten gibt es

Für den Ausgang der Beratungen im Kanzleramt gibt es drei Möglichkeiten: Steinmeier wird gemeinsamer Kandidat und gleich als solcher vorgestellt - noch bevor er am Abend auf Auslandsreise geht. Oder Union und SPD stellen gemeinsam einen anderen Kandidaten auf - das gilt allerdings als unwahrscheinlich. Oder es kommt zur Kampfkandidatur zwischen Steinmeier und einem Bewerber der Union. Offen war, ob die endgültige Entscheidung am Sonntag mitgeteilt wird.

Von RND/dpa

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