Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Merkel rechnet fest mit Brexit-Antrag Großbritanniens
Nachrichten Politik Merkel rechnet fest mit Brexit-Antrag Großbritanniens
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:42 10.07.2016
Bundeskanzlerin Angela Merkel (l, CDU) und ZDF-Moderatorin Bettina Schausten sprechen in Berlin miteinander. Quelle: Jürgen Detmers/ZDF/dpa
Anzeige
Berlin

"Das wollen sie erst machen, wenn sie eine neue Premierministerin haben nach menschlichem Ermessen." 

In Großbritannien haben bereits mehr als vier Millionen Menschen eine Petition für ein zweites Brexit-Referendum unterschrieben. Die Regierung in London hat dem Wunsch vieler Briten nach einer weiteren Abstimmung aber eine klare Absage erteilt.

Merkel wies den Vorwurf zurück, dass ihre EU-Sparkurs zu Frust gegenüber der EU und somit auch zum britischen Brexit-Votum geführt habe. "Natürlich brauchen wir auch Solidität in den Haushalten", sagte sie. Das bleibe richtig. Aber in Großbritannien habe nicht diese Politik, sondern die EU-Arbeitnehmerfreizügigkeit eine entscheidende Rolle gespielt. "Da hat man gehadert mit der Freizügigkeit." So sei das Land auch nicht dasjenige mit der größten Jugendarbeitslosigkeit in Europa. 

Merkel bekräftigte, dass es keine Austrittsverhandlungen geben solle, bevor Großbritannien den Antrag gestellt habe. "Rosinenpickerei" dürfte es nicht geben. 

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die SPD trauert um eine "überzeugte Europäerin" und "moderne Sozialdemokratin": Die frühere Bundesfamilienministerin und Europapolitikerin Katharina Focke ist tot. Sie wurde 93 Jahre alt.

10.07.2016

Es fliegen Flaschen und Steine, bengalische Feuer brennen: Nach den Ausschreitungen im Berliner Stadtteil Friedrichshain am späten Samstagabend spricht der Innensenator von einer "linken Gewaltorgie".

10.07.2016

Zuletzt haben sie auf offener Bühne gestritten. Jetzt wollen Frauke Petry und Jörg Meuthen wieder zusammenarbeiten. Sagen sie. Doch lässt sich der Riss noch kitten, die Krise der AfD überwinden?

10.07.2016
Anzeige