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Politik Mutmaßlicher Attentäter sollte ausgewiesen werden
Nachrichten Politik Mutmaßlicher Attentäter sollte ausgewiesen werden
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13:26 09.04.2017
Nach dem Anschlag am Freitag hatte die Polizei Fahndungsfotos veröffentlicht. Quelle: dpa / Imago
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Stockholm

Der nach dem Lkw-Anschlag in Stockholm festgenommene Usbeke hat nach Angaben der Ermittler Sympathien für die Terrororganisation IS geäußert. „Wir wissen, dass er Sympathien für extreme Organisationen gezeigt hat, darunter IS“, sagte Polizeisprecher Jonas Hysing am Sonntag auf einer Pressekonferenz.

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Ein Lastwagen ist durch eine Fußgängerzone der schwedischen Hauptstadt Stockholm bis in ein Kaufhaus gerast. Der Radiosender SVT berichtete am Freitag, es habe drei Tote gegeben. Außerdem seien Schüsse zu hören gewesen. Ministerpräsident Stefan Löfven sage, alles deute auf einen Terroranschlag hin.

Der Festgenommene habe 2014 eine Aufenthaltsgenehmigung in Schweden beantragt, im Juni 2016 habe die Migrationsbehörde entschieden, ihn auszuweisen. Da er das Land nicht verlassen habe, hätten die Behörden ihn gesucht.

Bei dem Anschlag am Freitag starben den Behörden zufolge vier Menschen, zwei stammten aus Schweden, die anderen beiden aus Großbritannien und Belgien.

Schwedens Polizei sucht Hintermänner

Die Polizei weiter nach möglichen Helfern des mutmaßlichen Attentäters. „Ungefähr fünf“ Personen halte man derzeit fest, sagte Jan Evensson von der Stockholmer Polizei. Etwa 500 Menschen habe man befragt.

Polizeisprecher Jonas Hysing sagte, es gebe keine konkreten Hinweise auf weitere Anschläge. „Wir haben eine enge Zusammenarbeit mit Europol und Interpol.“

Stockholm: Lkw rast in Kaufhaus

Auf einer zentralen Einkaufsstraße in Stockholm raste ein Lastwagen in eine Menschenmenge und anschließend in ein Kaufhaus. Vier Menschen wurden getötet, 15 weitere verletzt. Ein Mann wurde festgenommen. Die Ereignisse im Überblick – unseren Liveblog finden Sie hier.

Von dpa/AP/RND

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