Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Mutmaßlicher Islamist in Wuppertal festgenommen
Nachrichten Politik Mutmaßlicher Islamist in Wuppertal festgenommen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
10:25 08.07.2015
Wuppertal gilt als Hochburg radikaler Islamisten. Quelle: Arne Dedert/Archiv
Anzeige
Wuppertal/Aachen

Der am Dienstagabend festgenommene 21-Jährige sei in Aachen gemeldet und bewege sich in der extremistisch-islamistischen Szene. Die Stadt habe ein Ausreiseverbot verfügt. Zudem sollte der Reisepass eingezogen werden.

Der 21 Jahre alte Mann werde als gewaltbereit eingeschätzt und sei als Träger von Waffen auffällig geworden, teilte die Polizei mit. Als die Spezialkräfte den Mann ansprachen, sei er zunächst geflüchtet und habe sich massiv gewehrt. Die Ermittler stellten ein Messer sicher. Der Festgenommene hat die deutsche und die türkische Staatsangehörigkeit. Eine polizeilich bekannte Begleitperson des 21-Jährigen wurde ebenfalls vorläufig festgenommen.

Wuppertal gilt als Hochburg radikaler Islamisten. Im vergangenen Jahr hatte zudem die Patrouille der selbst ernannten "Scharia-Polizei" für bundesweites Aufsehen gesorgt.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Welche Sorgen und Hoffnungen haben die Rentner, Lehrer und Studenten in Griechenland, während die Mächtigen Europas über die Zukunft ihres Landes entscheiden? Unsere Reporterin Marina Kormbaki ist eine Woche vor Ort und berichtet jeden Tag aus dem Alltagskrimi. Heute: "Gute Besserung, Griechenland!" - Abschied aus Athen.

07.07.2015

Die Riester-Rente scheint weitgehend das Ziel zu verfehlen, Geringverdiener vor Altersarmut zu bewahren. Einer Studie zufolge profitieren vor allem Gutverdiener von dieser Form der Altersvorsorge - weniger hingegen die unteren Einkommensgruppen.

07.07.2015

Im Auschwitz-Prozess gegen den früheren SS-Mann Oskar Gröning hat die Staatsanwaltschaft vor dem Landgericht Lüneburg dreieinhalb Jahre Haft gefordert. Der 94-Jährige müsse wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 300 000 Fällen verurteilt werden, forderte der Staatsanwalt in seinem Plädoyer.

07.07.2015
Anzeige