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Netzhit: Jennifer Rostock singt gegen die AfD

Landtagswahl Netzhit: Jennifer Rostock singt gegen die AfD

Klare Kante gegen die AfD: Die Berliner Band Jennifer Rostock haben zum Wahlkampffinale in Mecklenburg-Vorpommern einen Song gegen die rechtspopulistische Partei aufgenommen und damit einen Hit im Netz gelandet.

Die Band Jennifer Rostock haben einen Song gegen die AfD aufgenommen.

Quelle: Screenshot LVZ

Berlin. Die Berliner Band Jennifer Rostock hat mit einem Song gegen die AfD einen Netzhit gelandet. Bei Facebook klickten bis Mittwoch mehr als fünf Millionen Menschen auf ein Video, das die Band in Wohnzimmer-Kulisse aufnahm.

Sängerin Jennifer Weist (29) warnt in dem Lied davor, bei den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern (4.9.) und Berlin (18.9.) für die rechtspopulistische Partei zu stimmen. „Bist du alleinerziehend und willst nicht, dass der Staat dich unterstützt, dann wähl die AfD“, heißt es darin. Oder auch: „Drei Kinder pro Familie, Mann im Job und Frau am Herd, das will die AfD“. Der Refrain: „Aber nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.“ Weist kommt von der Ostsee-Halbinsel Usedom.

AfD-Bundeschef Jörg Meuthen hält eine strikte Abgrenzung seiner Partei von der rechtsextremen NPD in Mecklenburg-Vorpommerns Landtag nicht für erforderlich. Sollte die AfD bei der Wahl am Sonntag in den Landtag kommen, würde sie dort „in der Sache abstimmen“, sagte Meuthen dem „Mannheimer Morgen“ (Mittwochsausgabe). „Wenn die NPD vernünftige Vorschläge macht, würden wir genauso wenig gegen sie stimmen, wie das bei den Linken der Fall wäre.“

Damit unterstützte Bundeschef Meuthen die Ankündigung von Mecklenburg-Vorpommerns AfD-Spitzenkandidat Leif-Erik Holm, der sich nicht am so genannten Schweriner Weg beteiligen will. Dieser sieht vor, dass alle Fraktionen im Landtag konsequent gegen NPD-Anträge votieren.

Umfragen deuten auf einen Einzug der AfD in den Schweriner Landtag hin. Im ZDF-„Politbarometer“ von vergangener Woche kam sie auf 21 Prozent. Die NPD ist anders als die AfD derzeit im Landtag von Mecklenburg-Vorpommern vertreten; ihr Wiedereinzug ist Umfragen zufolge aber fraglich.

LVZ

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