Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Bestätigt: Barack Obama kommt wieder nach Berlin
Nachrichten Politik Bestätigt: Barack Obama kommt wieder nach Berlin
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:38 11.04.2017
Steht vor seinem nächsten Berlin-Besuch: Barack Obama.  Quelle: imago
Anzeige
Berlin

Der frühere US-Präsident Barack Obama kommt in gut sechs Wochen nach Deutschland. Der 55-Jährige werde am 25. Mai beim Evangelischen Kirchentag in Berlin an einer Diskussionsrunde mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) teilnehmen, teilten die Veranstalter des Glaubensfestes am Dienstag mit.

Auftritt vor dem Brandenburger Tor

Die Diskussion zum Thema „Engagiert Demokratie gestalten – Zuhause und in der Welt Verantwortung übernehmen“ findet vor dem Brandenburger Tor statt. Sie werde vom Kirchentag und der Obama-Stiftung gemeinsam verantwortet und vorbereitet, hieß es.

Zu dem großen Glaubenfest vom 24. bis 28. Mai werden in Berlin 140.000 Besucher erwartet, zum Abschlussgottesdienst auf den Elbwiesen vor den Toren Wittenbergs etwa 200.000 Menschen. Es steht dieses Mal ganz im Zeichen von 500 Jahren Reformation.

Obama (55) war acht Jahre US-Präsident und übergab das Amt zu Jahresbeginn an Donald Trump. Er gehörte früher einer christlichen schwarzen Kirchengemeinde in Chicago als Sozialarbeiter an. Im vergangenen November war er letztmalig als Präsident in Deutschland zu Besuch - in Berlin.

Achter Obama-Besuch in Deutschland

Zum ersten Mal kam er als Senator, danach sechsmal als US-Präsident. Bei seinem letzten Deutschland-Besuch als Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika im November hatte Barack Obama gesagt, als Privatmann wolle er einmal zum Oktoberfest nach München kommen. Nun reist er aber schon im Mai an - zum Evangelischen Kirchentag. Seine Deutschland-Besuche im Überblick:

  • Juli 2008: Als Senator tritt Obama während des US-Wahlkampfes in Berlin auf. Der Kandidat der Demokraten spricht mit Kanzlerin Angela Merkel (CDU) und vor rund 200 000 Menschen an der Siegessäule. Eine Rede vor dem Brandenburger Tor - als Kandidat und nicht Präsident - hatte Merkel ihm nicht gestattet.
  • April 2009: Obama kommt erstmals als Präsident. Im Rahmen eines Nato-Gipfels besucht er Baden-Baden und die badische Grenzstadt Kehl. Mit Merkel trifft er sich zu einem persönlichen Gespräch.
  • Juni 2009: In Dresden beten Merkel und Obama in der Frauenkirche. Nach einem Rundgang im ehemaligen Konzentrationslager Buchenwald erinnern beide an die Gräuel des Nationalsozialismus. Obama schließt seinen Besuch in Rheinland-Pfalz ab.
  • Juni 2013: Ein gutes halbes Jahr nach seiner Wiederwahl kommt Obama nach Berlin. Jetzt darf er seine Rede auch vor dem Brandenburger Tor halten. Er schlägt weitere Schritte zur atomaren Abrüstung vor.
  • Juni 2015: Obama kommt zum G7-Gipfel der Staats- und Regierungschefs führender Industrieländer auf Schloss Elmau in Bayern. Klimaschutz und der Ukraine-Konflikt stehen im Fokus.
  • April 2016: Obama eröffnet gemeinsam mit Merkel die Hannover Messe, deren Partnerland diesmal die USA sind. Er schwärmt von der Kanzlerin und bezeichnet sie als große Kraft in Europa und verlässliche Politikerin.
  • November 2016: Obama unternimmt eine letzte Europareise als Präsident und sagt Merkel in Berlin goodbye. Sie war für ihn nach eigenen Worten die wichtigste ausländische Partnerin in seiner Amtszeit.
  • Mai 2017: Obama nimmt voraussichtlich am Evangelischen Kirchentag teil, der vom 24. bis 28. Mai in Berlin und Wittenberg stattfindet.

Von dpa/RND/zys

Politik Altmaier-Job „hochproblematisch“ - SPD-Generalsekretärin Barley attackiert Merkel

SPD-Generalsekretärin Katarina Barley hat scharfe Kritik am Engagement von Kanzleramtschef Peter Altmaier im CDU-Wahlkampf geäußert. „Ich finde es hochproblematisch, wenn Wahlkampf und zentrale Regierungskoordination mit einander vermengt werden“, sagte Barley dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).

11.04.2017

Geständnis nach mutmaßlicher Terrortat in Stockholm: Der 39-jährige Usbeke, der kurz nach dem Lkw-Anschlag in der schwedischen Hauptstadt verhaftet wurde, hat gestanden, am Steuer des Lastwagens gesessen zu haben.

11.04.2017

Kanzleramtschef Altmaier soll künftig auch das Wahlprogramm der CDU schreiben. Die neue Aufgabe für die rechte Hand der Kanzlerin stößt auf harsche Kritik. Die FDP spricht von einem Verfassungsbruch und fordert den Rücktritt von Altmaier. Auch die SPD ist gegen die Doppelrolle.

11.04.2017
Anzeige