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14:38 19.01.2017
Obamas letzter Arbeitstag sieht im offiziellen Kalender keine Termine vor. Quelle: whitehouse.gov
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Washington

Der offizielle Terminkalender des Präsidenten ist erstmals während seiner Amtszeit leer. Zwar trifft sich Obama mit seinem Vize Joe Biden zu einem Mittagessen, doch der Lunch gilt nicht als öffentlicher Termin. Nach Angaben des Weißen Hauses war die Präsidentenfamilie mit Packen beschäftigt, sind am Tag der Amtseinführung doch nur fünf Stunden zur Räumung des Weißen Hauses und zur Einrichtung des Trump’schen Haushalts in 1600 Pennsylvania Avenue vorgesehen.

Gut möglich, dass Obama und Familie noch einmal vom Packen abgehalten werden. Haben doch 18.000 auf Facebook angekündigt, sich im Laufe des Tages vor dem Weißen Haus zu versammeln, um „Thanks, Obama“ zu sagen. Eine Formulierung, die normalerweise herablassend von seinen politischen Gegnern verwendet wurde, um die Politik des scheidenden Präsidenten zu kritisieren.

„Aus einer Kokosnuss schlürfen“

Des weiteren wird erwartet, dass Obama noch ein paar persönliche Worte an Trump schreibt. Es ist gute Tradition, seinem Nachfolger handschriftliche Notizen auf dem Schreibtisch zu hinterlassen. Und auch für Strafgefangene in den USA ist der letzte Amtstag Obamas ein Tag der Hoffnung: Es wurde erwartet, dass der scheidende Präsident als vielleicht letzte Amtshandlung noch einige Begnadigungen ausspricht. Was er nach der Vereidigung und der privaten Verabschiedung von seinen Mitarbeitern auf der Andrews Airforce Base in Virginia machen wird, hat er schon 2014 bei einem Empfang im Weißen Haus und kürzlich in der Talkshow von Oprah Winfrey gesagt: Er und seine Familie werden die Airforce One ein letztes Mal besteigen, und sich irgendwohin fliegen lassen "wo es warm ist.“ Und dann „werde ich irgendwo am Strand sitzen und einen Drink aus einer Kokosnuss schlürfen.“

Von RND/dk

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