Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Offiziell: Lehrerin und zwei Schülerinnen in Nizza getötet
Nachrichten Politik Offiziell: Lehrerin und zwei Schülerinnen in Nizza getötet
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
11:34 19.07.2016
Rosen vor der Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule in Berlin-Charlottenburg: Eine Lehrerin und zwei Schülerinnen der Schule vorloren bei dem Terroranschlag in Nizza ihr Leben. Quelle: Rainer Jensen
Anzeige
Berlin

Bei dem Terroranschlag am vergangenen Donnerstag in Nizza sind auch eine Lehrerin und zwei Schülerinnen aus Berlin getötet worden. Dies bestätigte Außenminister Frank-Walter Steinmeier (SPD) nach der Identifizierung der Toten.

Die junge Frau und die beiden Mädchen kamen von der Paula-Fürst-Gemeinschaftsschule im Berliner Bezirk Charlottenburg. Sie waren mit dem Abitur-Jahrgang auf Klassenfahrt an der Côte d'Azur.

Insgesamt starben bei dem Anschlag am Donnerstagabend neben dem Angreifer mindestens 84 Menschen. Der Täter - ein 31-jähriger Tunesier, der erst vor kurzem in die radikal-islamistische Szene abgedriftet sein soll - war am 14. Juli, dem französischen Nationalfeiertag, mit einem Lastwagen in eine Menschenmenge gerast. Die Lehrerin und die beiden Schülerinnen galten zunächst als vermisst. Ein weitere Schülerin wurde verletzt, ist aber außer Lebensgefahr.

Steinmeier sagte: "Wir haben jetzt leider die traurige Gewissheit über das, was wir befürchtet haben und vermuten mussten." Zugleich versicherte er: "Wir lassen uns nicht einschüchtern und stehen weiter Seite an Seite mit unseren europäischen und internationalen Partnern gegen Hass, Gewalt und Terror."

Der Tod der Lehrerin und der beiden Schülerinnen wurde auch von der Schule bestätigt. In einer Erklärung, die auf der Internet-Seite der Schule veröffentlicht wurde, heißt es: "Unsere Trauer in Worte zu fassen, fällt uns schwer. Wir sind in Gedanken bei den Angehörigen, Freundinnen und Freunden und den Schülerinnen und Schülern, die das Geschehen unmittelbar erleben mussten."

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Der AfD-Kreisverband Konstanz hat seinen umstrittenen Vorsitzenden Wolfgang Gedeon abgewählt. Dem AfD-Politiker wird Antisemitismus vorgeworfen.

Die Mitgliederversammlung habe "nach konstruktiver Diskussion" beschlossen, Anfang September eine Neuwahl des Kreisvorstandes abzuhalten, hieß es am Morgen in einer kurzen Erklärung auf der Internetseite des Kreisverbandes.

19.07.2016

Die Grünen-Politikerin Claudia Roth hat sich gegen eine Koalitionsaussage ihrer Partei ausgesprochen: "Ich glaube, wir Grüne tun uns keinen Gefallen, wenn wir ein Jahr vor der Bundestagswahl diese Farbdebatten führen.

19.07.2016

Die CSU lehnt den Vorschlag der Familienministerin Manuela Schwesig (SPD) für ein neues Familiengeld strikt ab. "Wir setzen uns für eine Anerkennung ein, die möglichst vielen Familien zugute kommt", sagte die CSU-Landesgruppenchefin Gerda Hasselfeldt der "Passauer Neuen Presse".

19.07.2016
Anzeige