Volltextsuche über das Angebot:

22 ° / 13 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Ost-Wirtschaft holt weiter auf

Wirtschaftspolitik Ost-Wirtschaft holt weiter auf

26 Jahre nach der Wiedervereinigung liegt die Wirtschaftskraft in den neuen Bundesländern noch immer um mehr als ein Viertel unter dem Westniveau. Allerdings stieg die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung im Osten zuletzt etwas stärker als im Westen.

Voriger Artikel
Jeder Dritte will Kohlekraftwerke schnell abschalten
Nächster Artikel
Flüchtlingspolitik: Merkel gesteht Fehler ein

«Gemeinschaftswerk Aufschwung Ost» steht leicht verblast in Magdeburg an einer Straßenbahnstrecke. In den vergangenen fünf Jahren ist die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung im Osten etwas stärker gestiegen als im Westen.

Quelle: Jens Wolf/Archiv

Berlin. Ostdeutschland holt bei der Wirtschaftskraft weiter zum Westen auf, liegt 26 Jahre nach der Wiedervereinigung aber immer noch um mehr als ein Viertel unter dem Niveau der alten Länder.

Das geht nach Angaben der "Schweriner Volkszeitung" aus dem aktuellen Jahresbericht der Bundesregierung zur Deutschen Einheit hervor, der an diesem Mittwoch vom Bundeskabinett beraten wird. Am Sonntag hatte dies bereits die "Sächsische Zeitung" gemeldet.

Demnach stieg das Bruttoinlandsprodukt je Einwohner von 1991 bis 2015 von 42,8 auf 72,5 Prozent des Niveaus der westdeutschen Bundesländer. Die Pro-Kopf-Wirtschaftskraft sei damit in Ostdeutschland aber immer noch rund 27,5 Prozent niedriger als in Westdeutschland. Auch im Vergleich zu den wirtschaftlich schwächeren alten

 

Bundesländern bestehe "noch eine erhebliche, wenngleich

 

etwas kleinere Lücke", zitiert das Blatt aus dem Bericht.

In den vergangenen fünf Jahren sei die Pro-Kopf-Wirtschaftsleistung im Osten etwas stärker gestiegen als im Westen. In den neuen Ländern habe es zwischen 2011 und 2015 ein nominales Plus von 12,4 Prozent gegeben, in den alten seien es 10,0 Prozent gewesen.

Ostdeutschland hat allerdings einen erheblichen Bevölkerungsrückgang zu beklagen. Seit dem Jahr 2000 gingen den neuen Ländern ohne Berlin den Angaben zufolge 6,4 Prozent ihrer Einwohner verloren. In den alten Bundesländern habe es im gleichen Zeitraum einen Bevölkerungsanstieg um 1,6 Prozent gegeben.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Farbspiele
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2018 farbenfrohe Fotos

    Fotografieren Sie Ihre buntesten Momente in Leipzig und der Region und nehmen Sie am Fotowettbewerb der Sparkasse Leipzig teil. Die schönsten Bilde... mehr

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr