Volltextsuche über das Angebot:

28 ° / 15 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Parteivize: Flüchtlingskrise "Geschenk" für die AfD

Parteien Parteivize: Flüchtlingskrise "Geschenk" für die AfD

Angesichts der schlechten Umfragewerte für die AfD zur Jahresmitte sieht ihr Vizevorsitzender Alexander Gauland die Flüchtlingskrise als "Geschenk" für die rechtskonservative Partei.

Voriger Artikel
Amtschef Weise: Dreimonatige Asylverfahren im nächsten Jahr
Nächster Artikel
De Maizière: Rechte Gewalt eine "Schande für Deutschland"

AfD-Vize Gauland: «Natürlich verdanken wir unseren Wiederaufstieg in erster Linie der Flüchtlingskrise».

Quelle: Swen Pförtner

Hamburg. "Natürlich verdanken wir unseren Wiederaufstieg in erster Linie der Flüchtlingskrise", sagte er dem Nachrichtenmagazin "Der Spiegel". "Man kann diese Krise ein Geschenk für uns nennen", sagte er. "Sie war sehr hilfreich."

Die Alternative für Deutschland lag im Sommer wegen eines Führungs- und Richtungsstreits und einer Abspaltung in Umfragen bei 3 Prozent. Kürzlich wurde sie in einer Umfrage mit 10,5 Prozent erstmals drittstärkste Partei in Deutschland.

Der innenpolitische Sprecher der Grünen im Bundestag, Volker Beck, warf der AfD vor, sie entlarve sich als "Rattenfänger": Der "Krisengewinnler" Gauland habe gezeigt, was für ein "Heuchlerbande" die AfD sei. "Zynisch freut man sich über Krisen, zur Bewältigung trägt man nichts bei. Jetzt müsste auch dem letzten verirrten Bürger klar sein, dass Demokraten und anständige Bürger diesen zynischen Rattenfängern nicht hinterherlaufen."

Unionsfraktionschef Volker Kauder will sich derweil ungeachtet hoher Umfragewerte für die AfD weiter auf keine Auseinandersetzung mit den Rechtspopulisten einlassen. "Aus Erfahrung weiß ich, je mehr wir über NPD, Republikaner, AfD sprechen, umso interessanter machen wir diese, sagte Kauder der Deutschen Presse-Agentur. "Deswegen möchte ich nicht darüber reden. Es wäre kontraproduktiv." Der CDU-Politiker bekräftigte das "klare Nein" der Union zu einer Koalition mit der AfD.

Der Baden-Württemberger sagte, dass diese Strategie des Ignorierens in seinem Heimatland einst bei den Republikanern nicht falsch gewesen sei. "Genau das Gegenteil ist der Fall. Nach zehn Jahren ist diese Gruppierung aus dem Landtag verschwunden." Die Republikaner saßen von 1992 bis 2001 im Parlament in Stuttgart.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • Lachmesse Leipzig 2017

    Vom 15. bis 20. Oktober 2017 werden in Leipzig wieder massiv die Lachmuskeln gereizt. Über 180 Künstler kommen zur Lachmesse. mehr

  • Die XL - Leipzigs neue Straßenbahn
    Malaktion

    Die neue XL-Bahn der Leipziger Verkehrsbetriebe ist in Leipzig unterwegs. Im Special sehen Sie Fotos und erfahren alle Neuigkeiten, Termine und Eve... mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr