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Nachrichten Politik Peta fordert Warnhinweise auf Wurstpackungen
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18:17 27.10.2015
Peta fordert Warnhinweise auf Wurst, ähnlich wie bei Zigaretten und Tabak. Quelle: Peta/PR
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Leipzig

Die Tierschutzorganisation Peta fordert eine Kennzeichnungspflicht von Wurstprodukten in Deutschland. Wie bei Zigaretten sollen auf den Verpackungen Warnhinweise angebracht werden. „Die aktuellen Veröffentlichung der Weltgesundheitsorganisation [WHO, d.R.] bestätigt, welche Gefahren vom Verzehr tierischer Produkte ausgehen“, so eine Peta-Sprecherin unter Bezug auf eine am Montag durch die WHO vorgelegte Meta-Studie.

Nach Ansicht der Lobby-Gruppe sei nun die Politik in der Pflicht. Diese müsse die Bevölkerung über mögliche langfristige Folgen des Fleischkonsums aufklären. „Die Kennzeichnung wäre hier ein erster Schritt.“ Außerdem fordert Peta, dass auch die Werbung für Fleischprodukte eingeschränkt werden müsse. Auch für Tabakwaren gelten gewisse Werbeverbote.

Am Montag stellte die Internationale Agentur für Krebsforschung der WHO eine Übersichtsstudie vor. Nach Auswertung von 800 Einzelstudien kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass der Verzehr von verarbeiteten Fleischprodukten wie zum Beispiel Wurst oder Schinken, ein Risikofaktor bei der Entstehung von Krebs sein könnte. Auch der Genuss von rotem Fleisch wie Rind, Lamm, Kalb, Schwein, sei als „wahrscheinlich krebserregend“ einzustufen.

Von joka

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