Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Polizei-Gewerkschaft beklagt Überlastung
Nachrichten Politik Polizei-Gewerkschaft beklagt Überlastung
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:13 23.11.2015
Überstunden sind an der Tagesordnung. Quelle: Felix Kästle
Anzeige
Berlin

Die Beamten bekämen immer mehr Aufgaben, von der Bekämpfung des Terrorismus und Rechts- und Linksextremismus über die organisierte Kriminalität bis hin zur Bewältigung der Flüchtlingskrise, sagte der stellvertretende GdP-Bundesvorsitzende Jörg Radek. Doch seien seit der Jahrtausendwende rund 16 000 Stellen ersatzlos weggefallen, und die Beamten machten nun immer mehr Überstunden. "Die Polizei ist gezwungen, sich aus der Fläche zurückzuziehen", klagte er. "Deshalb hat die Polizei schon Reviere schließen müssen."

Die Kampagne "Wir brauchen Verstärkung" soll die Forderung der GdP anhand von Plakatmotiven, Radiospots, Online-Bannern und einer Webseite vermitteln.

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG), Reiner Wendt, sagte der "Huffington Post": "Die massive Belastung macht die Leute krank." Die Polizisten seien "längst am Rande der Belastungsgrenze oder darüber hinaus". Ursachen seien neben dem Personalmangel und den vielen Großveranstaltungen in diesem Jahr wie dem G7-Gipfel vor allem die hohe Zahl der ankommenden Flüchtlinge.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Gegen alle Erfahrung setzt die Bundesregierung in der Flüchtlingspolitik auf die EU. Europäische Kontingente sollen es richten. Einen Zeitplan oder Zahlen dazu gibt es aber nicht.

23.11.2015

Es ist ein Staatsakt der persönlichen Worte. 1800 geladene Gäste verabschieden sich in der Hamburger Kirche St. Michaelis von Altkanzler Helmut Schmidt. Auf den Straßen verfolgen Tausende den langen Trauerzug durch die Stadt, teilweise gibt es sogar Applaus.

23.11.2015

Die seit 2005 erhobene Rentensteuer trifft eine jährlich wachsende Gruppe Ruheständler. Auch im Zuge von Rentenerhöhungen werden immer mehr Neurentner vom Fiskus belangt - aber auch wegen zusätzlicher Einkünfte. Der Großteil der Rentner bleibt weiter verschont.

23.11.2015
Anzeige