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Politik 2017 gab es weniger rechtsextreme Gewalttaten
Nachrichten Politik 2017 gab es weniger rechtsextreme Gewalttaten
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17:50 25.09.2018
Nach den Vorfällen in Chemnitz gingen zahlreiche rechtsextreme Demonstranten auf die Straße. Quelle: imago/Christian Mang
Berlin

Die rechtsextreme Gewalt ist zuletzt zurückgegangen. Das geht es aus dem neuen Jahresbericht Deutsche Einheit hervor, der dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) vorliegt und der am Mittwoch vom Bundeskabinett beraten wird.

Demnach ist die Zahl der rechtsextremistisch motivierten Gewalttaten im vergangenen Jahr bundesweit erheblich zurückgegangen – auf 1054 Delikte. 2016 waren es noch 1600 gewesen.

Bekämpfung rechtsextremistischer Tendenzen weiter wichtig

„Dieser Trend gilt auch für Ostdeutschland“, heißt es in dem Regierungsbericht. 2017 wurden in den neuen Ländern 572 rechtsextremistisch motivierte Gewalttaten gezählt, 2016 waren es noch 774. „Dies ist jedoch kein Grund, bei der Bekämpfung rechtsextremistischer Tendenzen nachzulassen“, heißt es in dem Bericht.

Lesen Sie auch: Wer wir sind – Auf der Suche nach der ostdeutschen Identität

Laut Bundesregierung machen trotzdem viele ausländische Fachkräfte einen Bogen um die neuen Länder. 2017 hätten 107.642 Ausländer einen Aufenthaltstitel zur Erwerbstätigkeit in Deutschland erhalten, 6010 oder 5,6 Prozent in den neuen Bundesländern ohne Berlin, heißt es im Einheitsbericht der Regierung. Berlin mitgerechnet seien es 12.295 gewesen.

Von RND/Rasmus Buchsteiner

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