Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Rechtspopulist Wilders der Diskriminierung schuldig
Nachrichten Politik Rechtspopulist Wilders der Diskriminierung schuldig
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
12:17 09.12.2016
Der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders ist von einem Gericht der Diskriminierung schuldig gesprochen worden. Quelle: ANP
Anzeige
Amsterdam

Ein Gericht in den Niederlanden hat den Rechtspopulisten Geert Wilders der Diskriminierung für schuldig befunden, nicht jedoch wegen Anstachelung zum Hass. Das Gericht in Schiphol erklärte am Freitag, der „aufrührerische Charakter“ von Wilders’ Aussagen habe Andere dazu verleitet, Menschen mit marokkanischen Wurzeln in den Niederlanden zu diskriminieren.

Es gebe jedoch nicht genügend Beweise dafür, dass seine Worte zum Hass anstifteten. Das Gericht verzichtete auch darauf, die von der Staatsanwaltschaft geforderte Geldstrafe in Höhe von 5000 Euro gegen den Rechtspopulisten zu verhängen. Wilders kündigte Berufung an.

Der 53-Jährige hatte bei einem Wahlkampfauftritt 2014 vor jubelnden Anhängern in Den Haag gefragt: „Wollt Ihr weniger oder mehr Marokkaner in Eurer Stadt und in den Niederlanden?“ Die Menge antwortete mit „Weniger“-Rufen, woraufhin Wilders ankündigte: „Wir werden uns darum kümmern.“

In drei Monaten stehen in den Niederlanden Parlamentswahlen an. Wilders’ Partei für die Freiheit (PVV) könnte daraus als stärkste Kraft hervorgehen, so dass er Regierungschef werden könnte.

Von RND/afp

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Zwei Anschläge erschütterten Dresden im September. Sprengsätze explodierten vor einer Mosche und vor einem Kongresszentrum. Jetzt hat die Polizei einen Tatverdächtigen festgenommen. Er trat vorher als Redner bei Pegida auf.

09.12.2016

Das Kabinett des designierten US-Präsidenten Donald Trump nimmt weiter Gestalt an. Andrew Puzder soll das Arbeitsministerium führen. Der mächtige Manager ist kein Freund von Regulierungen und dem Mindestlohn.

09.12.2016

Das Kabinett des designierten US-Präsidenten Donald Trump nimmt weiter Gestalt an. Andrew Puzder soll das Arbeitsministerium führen. Der mächtige Manager ist kein Freund von Regulierungen und dem Mindestlohn.

09.12.2016
Anzeige