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Nachrichten Politik Rettungsschiff „Aquarius“ geht das Essen aus
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08:14 12.06.2018
Das Rettungsschiff Aquarius liegt vor der italienischen Küste Quelle: AP
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Rom

Nach dem Aufnahme-Angebot aus Spanien ist ungewiss, ob das Rettungsschiff „Aquarius“ den Transfer von 629 Migranten an Bord bewältigen kann. „Spanien zu erreichen erfordert mehrere Tage segeln. Mit so vielen Menschen an Bord und sich verschlechternden Wetterbedingungen könnte das kritisch werden“, teilte SOS Méditerranée am Montagabend mit. SOS forderte die italienischen Behörden auf, eine „sichere und schnelle Lösung“ zu organisieren.

Italien und Malta hatten sich geweigert, die „Aquarius“ in ihre Häfen einlaufen zu lassen. Nach einer eintägigen Hängepartie hatte die Regierung des sozialistischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez am Montag mitgeteilt, dass das Schiff im Hafen von Valencia an der Ostküste Spaniens anlegen dürfe. Am Abend kam die offizielle Genehmigung der spanischen Seenotrettungsleitstelle. Die Migranten waren am Samstag und Sonntag aus Seenot gerettet worden.

Ein italienisches Marine-Schiff war am Montag mit mehr als 900 Geretteten Menschen und zwei geborgenen Leichen an Bord in Richtung Catania unterwegs, wie die Nachrichtenagentur Ansa berichtete. Die Menschen seien in sieben verschiedenen Einsätzen gerettet worden.

Von RND/dpa

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