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SPD-Mann erklärt AfD-Erfolge im Osten mit „Staatshörigkeit“

Designierter Ost-Beauftragter Martin Dulig SPD-Mann erklärt AfD-Erfolge im Osten mit „Staatshörigkeit“

Er soll Ostbeauftragter der SPD werden: Martin Dulig, Wirtschaftsminister in Sachsen. Der 43-Jährige hat sich Gedanken über die Erfolge der AfD in den neuen Ländern gemacht – und präsentiert nun seine Erklärung.

Der Landesvorvorsitzende der SPD Sachsen und stellvertretende sächsische Ministerpräsident Martin Dulig spricht am 21.10.2017 auf dem außerordentlichen Landesparteitag der SPD zu den Delegierten in Neukieritzsch (Sachsen). Unter anderem werden die Delegierten für den Bundesparteitag gewählt. Überschattet wird das Treffen von der Krise beim Koalitionspartner CDU. (zu dpa "Dulig befürchtet «Kollateralschäden» für Sachsen-SPD in der CDU-Krise" vom 21.10.2017) Foto: Peter Endig/dpa-Zentralbild/dpa +++(c) dpa - Bildfunk+++

Quelle: dpa

Berlin. Der designierte Ostbeauftragte der SPD, Martin Dulig, sieht in der „Staatshörigkeit“ vieler Ostdeutscher den Grund für die Wahlerfolge der AfD in den neuen Ländern. „Es herrscht ein anderes Staats- und Demokratieverständnis – nämlich, dass der Staat alles regeln soll. Es gibt eine Staatshörigkeit, die nicht selten zu einer kompletten Verantwortungsübergabe führt“, sagte Dulig dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND). Natürlich müsse die Frage gestellt werden, weshalb es in Ostdeutschland diese AfD-Ergebnisse gebe. „Eine Antwort könnte lauten, dass wir Ostdeutschland besser aufarbeiten müssen“, so der sächsische Wirtschaftsminister, der beim SPD-Bundesparteitag in dieser Woche in Berlin zum Ost-Beauftragten seiner Partei gewählt werden soll. „Ein solches Staatsverständnis paart sich mit einem Demokratieverständnis, das wenig mit Kompromissen und dem Zulassen anderer Meinung zu tun hat, sondern allein die individuellen Bedürfnisse zum Maßstab macht“, so Dulig weiter. „Ich vergleiche das häufig mit einem Pizzadienst: Ich bestelle – ihr liefert, und wenn ihr das nicht macht, seid ihr Volksverräter.“

Von RND

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