Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik SPD möchte Kassen künstliche Befruchtung voll bezahlen lassen
Nachrichten Politik SPD möchte Kassen künstliche Befruchtung voll bezahlen lassen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
15:00 11.07.2015
Mikroinjektion von Spermien in eine Eizelle. Quelle: Waltraud Grubitzsch/Archiv
Anzeige
Berlin

"Es handelt sich um ein medizinisches Problem, wenn Paare keine Kinder bekommen können. Daher gibt es keinen Grund, den Versicherten diese Leistung vorzuenthalten", sagte Bundestagsfraktionsvize Karl Lauterbach dem "Spiegel". Die Neuregelung solle nicht nur für Verheiratete gelten, sondern auch für Paare ohne Trauschein.

Familienministerin Manuela Schwesig (SPD), die das schon länger fordert, unterstützt den Vorstoß aus der Fraktion. "Es ist ungerecht, dass der Kinderwunsch bei vielen Paaren an den extrem hohen Kosten der Kinderwunschbehandlung scheitert. Deshalb sollten die Kassen diese Kosten voll übernehmen", sagte sie der dpa.

Ihre bisherigen Pläne sahen mit Rücksicht auf die Union lediglich Erleichterungen für Paare ohne Trauschein vor: Sie sollten ebenfalls staatliche Zuschüsse beantragen können, einen Teil der Kosten aber wie Verheiratete selbst tragen müssen.

Lauterbach bezifferte die Kosten einer Komplettübernahme auf einen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

In Hamburg und Berlin begutachten Ärzte bei der Altersbestimmung von Flüchtlingen auch deren Genitalien oder Brustdrüsen. Wie eine dpa-Umfrage ergab, verzichten alle anderen Bundesländer auf diese aus Sicht der Kritiker "hochnotpeinliche Intimuntersuchung" - oder aber die Behörden wissen nichts davon.

11.07.2015

Die CSU-Politikerin Ilse Aigner hat der AfD vorgeworfen, sich "von einer europakritischen zu einer nationalistischen, radikalen Partei" zu wandeln. "Die AfD hat das Spektrum demokratischer Parteien verlassen", sagte die bayerische Wirtschaftsministerin der Deutschen Presse-Agentur.

11.07.2015

Der wachsende Zustrom von Flüchtlingen zwingt die Stadt Hamburg zu Notmaßnahmen. Jeden Tag kämen inzwischen 200 bis 300 Flüchtlinge nach Hamburg, sagte Innen-Staatsrat Bernd Krösser.

10.07.2015
Anzeige