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SPD soll Ministernamen erst im März verkünden

Lars Klingbeil SPD soll Ministernamen erst im März verkünden

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil droht seiner Partei mit einer „Roten Karte“. Sollten die Genossen Personalentscheidungen um Ministerposten schon vor dem anstehenden Mitgliedervotum verkünden wollen, dann sieht Klingbeil dies als grobes Foulspiel.

SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil warnt seine Partei vor voreiligen Personalentscheidungen.

Quelle: dpa

Hamburg/Berlin. Nach den Turbulenzen bei der SPD um ihren Noch-Vorsitzenden Martin Schulz will die Parteispitze die Besetzung der Ministerposten in der geplanten großen Koalition erst im März öffentlich machen. „Ich rate meiner Partei, dass wir Personalentscheidungen jetzt nach dem Mitgliedervotum treffen werden“, sagte SPD-Generalsekretär Lars Klingbeil am Sonntag in Hamburg.

Der scheidende SPD-Chef Schulz hatte nach massiven Protesten an der Basis den Verzicht auf die Übernahme des Außenministeriums von Sigmar Gabriel erklärt. Gabriel hatte zuvor Schulz für dessen Absicht, das Ministerium zu übernehmen, hart attackiert. „Ich kann jedem, der Personaldebatten anheizt oder der Personaldebatten mit einem Foulspiel begeht, nur sagen: Irgendwann gibt’s die Rote Karte“, betonte Klingbeil. „Das ist ein allgemeiner Hinweis an die SPD.“

Es gehe in den nächsten drei Wochen um die Inhalte des mit der Union ausgehandelten Vertrags. „Da steht vieles drin, was das Leben der Menschen in Deutschland verbessern wird.“ Vom 20. Februar bis 2. März können die rund 463 000 SPD-Mitglieder darüber abstimmen. Bei einer Mehrheit für ein Ja könnte sich Angela Merkel (CDU) mit den Stimmen der SPD im Bundestag erneut zur Kanzlerin wählen lassen.

Von RND/dpa

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