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Politik Seehofer will bestehende Bundespolizei-Einrichtungen nutzen
Nachrichten Politik Seehofer will bestehende Bundespolizei-Einrichtungen nutzen
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00:18 07.07.2018
Seehofer will „Transitzentren“ nicht neu bauen, sondern bestehende Bundespolizei-Standorte nutzen. Quelle: imago/Jens Schicke
Berlin

Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) will bestehende Bundespolizei-Einrichtungen als Standorte für die geplanten Transitzentren nutzen. Das wurde dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) in CSU-Kreisen bestätigt.

Seehofer habe in der Sitzung des Koalitionsausschusses am Dienstagabend einen entsprechenden Vorschlag unterbreitet. Es müssten keine großen neuen Zentren gebaut werden. Stattdessen könnten vorhandene Liegenschaften der Bundespolizei etwa in Passau, Rosenheim oder am Münchener Flughafen als Transitzentren genutzt werden. Nach Seehofers Plänen sollen die Flüchtlinge nach Möglichkeit maximal 24 Stunden in den Einrichtungen verbleiben. Die Zentren könnten „ohne jeden Zeitverzug“ in Betrieb genommen werden, sobald entsprechende Vereinbarungen zur Rückführung von Flüchtlingen mit europäischen Nachbarländern abgeschlossen seien, hieß es in den Kreisen.

Von Rasmus Buchsteiner/RND

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Die SPD tut sich schwer damit, den von der Union geplanten „Transitzentren“ zuzustimmen. Tatsächlich plant Bundesinnenminister Horst Seehofer (CSU) nicht den Bau neuer Großeinrichtungen. Genutzt werden sollen bestehende Bundespolizei-Standorte, etwa in Passau, Rosenheim oder am Münchener Flughafen.

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