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21:44 22.11.2016
Trump verlässt am Sonntagabend sein luxuriöses Golf Resort in New Jersey. Quelle: dpa
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New York/Hannover

Der Kandidatenpoker um die Kabinettsposten der Trump-Regierung ist in vollem Gange. Allein am Sonntag traf er sich mit zwölf aktiven oder ehemaligen Politikern zu getrennten Gesprächen. Am Montag empfing er dann weitere Anwärter im Trump-Tower.

Eines zeichnet sich immer stärker ab: Der künftige US-Präsident Donald Trump setzt bei der Besetzung der wichtigen Positionen seines Kabinetts auf politische Hardliner:

Jeff Sessions Quelle: afp

Jeff Sessions wird Justizminister. Der erzkonservative Hardliner war im Wahlkampf der erste Senator, der sich hinter Trump als Kandidat stellte. Der 69-Jährige gehört als Vertreter des Südstaates Alabama dem Senat seit 20 Jahren an

Stephen Bannon Quelle: afp

Stephen Bannon wurde von Trump zum Chefstrategen ernannt. Der provokante 62-Jährige ist ein politischer Außenseiter, der rechtskonservative Positionen vertritt. Er tritt als populistischer Gegensatz zum politischen Establishment auf.

Reince Priebus Quelle: afp

Reince Priebus wird als Stabschef im Weißen Haus den Verwaltungsapparat des Präsidenten koordinieren. Der gemäßigte 44-Jährige bringt als Parteichef der Republikaner ein hohes Maß an Verbindlichkeit mit.

Michael Flynn Quelle: dpa

Michael Flynn erhält den Posten als nationaler Sicherheitsberater. Als einstiger Drei-Sterne-General der US-Armee und Chef des Militärgeheimdienstes DIA bringt der 55-Jährige einiges an Erfahrung mit in Trumps Kabinett. Flynn gilt als konservativer Hardliner.

Wichtige Posten in der Trump-Regierung bleiben noch offen

Sarah Palin Quelle: dpa

Sarah Palin möchte gerne Innenministerin im Kabinett von Donald Trump werden. Die ehemalige Gouverneurin von Alaska steht der „Tea Party“ nahe. Ihre Chancen auf einen neuen Job verblassen von Tag zu Tag mehr.

James Mattis Quelle: Michael Reynolds

James Mattis will Verteidigungsminister werden. Der ehemalige General ist bei Soldaten beliebt. Bei öffentlichen Auftritten erschreckt er öfter mit martialischen Äußerungen. Mattis gilt als unberechenbarer Hardliner.

Mike Pompeo Quelle: WIN MCNAMEE

Mike Pompeo ist als Chef des Auslandsgeheimdienstes CIA vorgesehen. Mit Geheimnissen ist er bereits vertraut: Seit 2013 sitzt der einstige Trump-Kritiker im Geheimdienstausschuss des Repräsentantenhauses.

Mitt Romney Quelle: dpa

Mitt Romney könnte Außenminister werden. Der frühere Gouverneur und Präsidentschaftskandidat gehörte eigentlich zu den Trump-Gegnern. Der 69-jährige Multimillionär gilt als Mann des Ausgleichs.

Rudy Giuliani Quelle: dpa

Rudy Giuliani wird ebenfalls als Außenminister gehandelt. Der ehemalige Bürgermeister von New York ist eigentlich ein Liberaler, hat Trump allerdings von Beginn an unterstützt – auch mit falschen Behauptungen.

Quelle: Eduardo Munoz Alvarez

Steven Mnuchin soll Finanzminister werden. Der Multimillionär arbeitete bei der Investbank Goldman Sachs und ist in der Wall Street eng vernetzt. In diesem Jahr zählte er zu den Trump-Unterstützern der ersten Stunde.

Von RND

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