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Politik Soldat aus Thüringen stirbt bei Übung in Litauen
Nachrichten Politik Soldat aus Thüringen stirbt bei Übung in Litauen
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17:26 07.10.2018
Bundeswehrsoldaten überqueren während des Nato-Manövers „Iron Wolf 2017“ in der Nähe des Dorfes Stasenai (Litauen) über eine Pontonbrücke den Fluß Neris mit ihren Panzern. Quelle: Mindaugas Kulbis/AP/dpa (Archiv)
Potsdam

Ein Soldat des in Bad Frankenhausen in Thüringen stationierten Bundeswehr-Panzerbataillons 393 ist bei einem Manöver in Litauen ums Leben gekommen. Das berichtet der MDR und beruft sich auf Angaben der Bundeswehr. Demnach starb der Soldat am Samstagnachmittag bei einem Unfall auf Litauens größtem Truppenübungsplatz Pabrade. Sein Bergepanzer sei an einen Baum gestoßen und der Soldat in der offenen Luke von einem herabstürzenden Ast am Kopf getroffen worden. Er sei kurz darauf gestorben.

Bestürzung in Bad Frankenhausen

Zur Herkunft der Soldaten wollte die Bundeswehr keine Angaben machen. Die Bundeswehr plant in den kommenden Tagen eine Trauerfeier vor Ort, heißt es weiter. Der Leichnam des Soldaten soll nach Deutschland überführt werden. An der NATO-Übung nehmen rund 1200 Soldaten aus Deutschland, Tschechien, den Benelux-Staaten und Norwegen teil. Unter ihnen sind knapp 300 aus Bad Frankenhausen. Bad Frankenhausens Bürgermeister Matthias Strejc und Landrätin Antje Hochwind (beide SPD) äußerten sich bestürzt und bekundeten ihr Beileid.

Von LVZ