Volltextsuche über das Angebot:

7 ° / 3 ° Regenschauer

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Sorge über Eskalation der Gewalt

Mazedonien Sorge über Eskalation der Gewalt

Der mazedonische Präsident Djordje Ivanov hat in Skopje Vertreter der USA, der EU, der OSZE sowie der NATO über die zweitägigen Kämpfe mit 22 Toten in der Stadt Kumanovo informiert.Dabei habe er erneut die zehnjährige Blockade eines EU- und NATO-Beitritts seines Landes als eine der Ursachen für den Gewaltausbruch bezeichnet, ließ das Staatsoberhaupt anschließend mitteilen.

Voriger Artikel
Militärmaschine bleibt nach Absturz am Boden
Nächster Artikel
Deutschland und Israel betonen Freundschaft

Die EU-Kommission und die Nato zeigten sich besorgt über die blutigen Auseinandersetzungen.

Quelle: Nake Batev

Skopje . Die Staats- und Regierungsspitze hatte am Vortag «albanische Terroristen» aus dem benachbarten Kosovo für die Kämpfe verantwortlich gemacht. Die Spezialpolizei hat inzwischen die drittgrößte Stadt des Landes wieder verlassen. Tausende in Sicherheit gebrachte Einwohner konnten wieder in ihre Häuser zurückkehren, von denen viele jedoch schwer beschädigt sind. Die Schulen blieben geschlossen, die Stromversorgung war in einigen Stadtteilen immer noch unterbrochen. Auch Hunderte ins Nachbarland Serbien geflüchtete Menschen konnten wieder nach Hause zurückkehren.

Ein Gericht in Skopje ordnete für die 30 festgenommenen Albaner eine 30-tägige Untersuchungshaft an. Das Innenministerium veröffentlichte Bilder der Beschuldigten. 18 von ihnen besäßen die Staatsangehörigkeit des benachbarten Kosovos, die anderen seien albanische Mazedonier. Nach Medienberichten sollen die Anführer der bewaffneten Gruppe frühere Leibwächter eines mazedonischen und eines Kosovo-Spitzenpolitikers gewesen sein.

Die Bundesregierung ist besorgt und bestürzt über die gewalttätigen Auseinandersetzungen in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien. Die mazedonische Regierung, alle anderen politischen Akteure und die albanische Minderheit seien aufgerufen, alles zu vermeiden, was neue Spannungen befeuern könnte, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, am Montag in Berlin.

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album 2
    Leipzig-Album 2

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • Leipziger Opernball 2017

    Schwungvoll im Dreivierteltakt: Hier finden Sie Infos und Fotos vom Leipziger Opernball 2017 unter dem Motto „Moskauer Nächte“ mehr

  • Panometer Leipzig - Dresden
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zu den Panoramen "Titanic" und "Dresden im Barock" mehr

  • Lichtfest Leipzig 2017

    Alljährlich am 9. Oktober erinnert das Lichtfest Leipzig auf dem Augustusplatz an die Ereignisse im Herbst 1989. Hier gibt es alle Infos. mehr

  • Touristik & Caravaning
    Themen, Tickets, Öffnungszeiten: Die wichtigsten Infos zur Messe Touristik & Caravaning (TC) 2017 im Special auf LVZ.de

    Urlaubsstimmung im Novembergrau: Alle Infos und News zur Reisemesse Touristik & Caravaning (TC) 2017 in unserem Special. mehr

24. Juli 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Es gibt eine Wahrheit, vor der auch ich mich schon lange drücke. Eine, die auszusprechen weh tut: Um die Türkei steht es im Moment nicht gut. Ach was, um die Türkei steht es im Moment miserabel.

mehr