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17:47 11.05.2015
Die EU-Kommission und die Nato zeigten sich besorgt über die blutigen Auseinandersetzungen. Quelle: Nake Batev
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Skopje

Die Staats- und Regierungsspitze hatte am Vortag «albanische Terroristen» aus dem benachbarten Kosovo für die Kämpfe verantwortlich gemacht. Die Spezialpolizei hat inzwischen die drittgrößte Stadt des Landes wieder verlassen. Tausende in Sicherheit gebrachte Einwohner konnten wieder in ihre Häuser zurückkehren, von denen viele jedoch schwer beschädigt sind. Die Schulen blieben geschlossen, die Stromversorgung war in einigen Stadtteilen immer noch unterbrochen. Auch Hunderte ins Nachbarland Serbien geflüchtete Menschen konnten wieder nach Hause zurückkehren.

Ein Gericht in Skopje ordnete für die 30 festgenommenen Albaner eine 30-tägige Untersuchungshaft an. Das Innenministerium veröffentlichte Bilder der Beschuldigten. 18 von ihnen besäßen die Staatsangehörigkeit des benachbarten Kosovos, die anderen seien albanische Mazedonier. Nach Medienberichten sollen die Anführer der bewaffneten Gruppe frühere Leibwächter eines mazedonischen und eines Kosovo-Spitzenpolitikers gewesen sein.

Die Bundesregierung ist besorgt und bestürzt über die gewalttätigen Auseinandersetzungen in der ehemaligen jugoslawischen Republik Mazedonien. Die mazedonische Regierung, alle anderen politischen Akteure und die albanische Minderheit seien aufgerufen, alles zu vermeiden, was neue Spannungen befeuern könnte, sagte der Sprecher des Auswärtigen Amtes, Martin Schäfer, am Montag in Berlin.

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