Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Spahn fordert Islamgesetz: Deutschprüfung für Imame
Nachrichten Politik Spahn fordert Islamgesetz: Deutschprüfung für Imame
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
09:23 30.03.2017
CDU-Präsidiumsmitglied Jens Spahn fordert ein Moschee-Register für Deutschland. Quelle: dpa
Anzeige
Essen

„Wenn in nur einer katholischen Dorfkirche am Sonntag gepredigt würde, was in vielen Moscheen jeden Freitag verkündet wird, wäre die Empörung groß und die Grünen auf der Zinne“, sagte der CDU-Bundestagsabgeordnete den Zeitungen der Funke Mediengruppe (Donnerstag). Von den Gemeinden könne erwartet werden, dass sie Predigten und Unterricht hauptsächlich auf Deutsch anbieten.

Spahn forderte zudem ein Moschee-Register: „Wir wissen gar nicht, wie viele Moscheen es in Deutschland gibt, wo sie sind, wer sie finanziert!“ Auch das Verhältnis der christlichen Kirchen zum Staat sei schließlich durch eine Vielzahl von Regeln gestaltet.

Spahn: Imamausbildung aus Steuern finanzieren

Die Ausbildung von Imamen sowie muslimischen Religionslehrern und Seelsorgern sollte aus Spahns Sicht aus Steuern mitfinanziert werden. „Das wird eine harte Debatte“, räumte er ein: „Aber mir ist lieber, wir finanzieren das, als dass das Geld aus der Türkei oder aus Saudi-Arabien kommt.“

Auch ein Steuerrecht für die muslimischen Gemeinden schloss Spahn nicht aus. „Kirchensteuern aus dem Inland sind immer besser als eine Finanzierung aus dem Ausland“, sagte der Staatssekretär im Bundesfinanzministerium. Den christlichen Kirchen warf Spahn eine unkritische Haltung zum Islam vor. „Ein freundliches Foto zum Fastenbrechen, und danach geht jeder seiner Wege, so kann es nicht bleiben“, sagte er.

Von RND/epd

Politik Anschlag auf Berliner Weihnachtsmarkt - Ströbele: Behörden haben im Fall Amri versagt

Der Geheimdienst-Kontrolleur der Grünen, Hans-Christian Ströbele, hat dem Staat im Fall des Berliner Weihnachtsmarkt-Attentäters Anis Amri Versagen vorgeworfen – die Gefahr, die von ihm ausging, sei im Vorfeld schlicht falsch eingestuft worden.

30.03.2017

Es ist eine Premiere in der US-Geschichte: Zum ersten Mal wird die Tochter eines Präsidenten Beraterin im Weißen Haus. Ivanka Trump darf sich künftig „Assistentin des Präsidenten“ nennen. Ein Gehalt wird sie für ihre Tätigkeit nach eigenen Angaben nicht bekommen.

30.03.2017

Die Bundeswehr ist offenbar in einen verheerenden Luftschlag in Syrien involviert. Deutsche Tornado-Jets sollen das spätere Ziel – eine Schule – vor dem Angriff ausgespäht haben. Bei der folgenden Bombardierung starben viele Zivilisten, darunter Frauen und Kinder.

30.03.2017
Anzeige