Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Streit bei Pegida: Angeblich Redeverbot für Festerling
Nachrichten Politik Streit bei Pegida: Angeblich Redeverbot für Festerling
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:24 15.06.2016
Die Pegida-Aktivistin Tatjana Festerling soll angeblich bei den montäglichen Kundgebungen nicht mehr reden dürfen. Quelle: Sebastian Kahnert/Archiv
Anzeige
Dresden

Die 52-Jährige ist dort seit Wochen nicht mehr aufgetreten. Auf die Frage nach dem Grund sagte sie der Deutschen Presse-Agentur: "Das sollten Sie Herrn Bachmann fragen."

Edwin Wagenveld - ein Pegida-Aktivist der ersten Stunde - schrieb bei Facebook von einem Redeverbot für Festerling und einer "Tirade aus Lügen, Unterstellungen und Verleumdungen" mit dem Ziel, "sie als spaltende Selbstdarstellerin fertig zu machen".

Ohne Festerling beim Namen zu nennen, hatte Pegida-Chef Lutz Bachmann am Dienstagabend bei Facebook mitgeteilt: "Ich halte es wie beim letzten Mal, als das gleiche Symptom bei der ersten Frau bei Pegida auftrat." Dies ist eine Anspielung auf Katrin Oertel, die nach Bekanntwerden rassistischer und hetzerischer Facebook-Posts Bachmanns und dessen Weigerung, sich deshalb aus der Führungsriege zurückzuziehen, im Januar 2015 Pegida zusammen mit weiteren Mitgliedern des Organisationsteams verlassen hatte.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Ressentiments gegen Muslime haben in Deutschland deutlich zugenommen. Das geht aus einer repräsentativen Befragung hervor, die Wissenschaftler der Universität Leipzig in Berlin vorstellten.

15.06.2016

Mehr Sicherheit für Kinder und ältere Menschen - darauf zielen Neuerungen in der Straßenverkehrsordnung. Und Autofahrer sollen sich eine wichtige Praxis bei schweren Unfällen leichter merken können.

15.06.2016

Die Bundesregierung ist überzeugt, dass die Integration der seit 2015 zugewanderten Flüchtlinge nur gelingen wird, wenn alle Ressorts an einem Strang ziehen. Um Sozialneid zu verhindern, nimmt sie jetzt noch einmal richtig Geld in die Hand.

15.06.2016
Anzeige