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Politik Trendwende: Ostdeutschland wird Zuwanderungsregion
Nachrichten Politik Trendwende: Ostdeutschland wird Zuwanderungsregion
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13:21 26.01.2016
Blick auf die beleuchtetet Innenstadt von Jena. Ostdeutschland erlebt einen Wandel im Zeitraffer: Seit dem Mauerfall zogen 1,8 Millionen Menschen weg. Jetzt gibt es Zuzug. Quelle: Jan-Peter Kasper
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Berlin

"Wir haben eine Trendwende", sagte Reiner Klingholz, der Direktor des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung, in Berlin. Davon profitierten aber in erster Linie die größeren Städte wie Leipzig, Dresden, Jena, Erfurt und Potsdam. In 85 Prozent der Gemeinden überwiege noch immer die Abwanderung.

Das Institut hat Zahlen der Statistischen Ämter in einer Studie zusammengefasst. Die stark wachsende Hauptstadt Berlin wurde nicht berücksichtigt.

"Ich schätze, dass sich der Trend verstetigt", sagte Klingholz. Die Ost-Beauftragte der Bundesregierung, Iris Gleicke (SPD), bemerkte, die Städtebauförderung und der Stadtumbau Ost hätten die Städte lebenswert gemacht. Nun seien "pfiffige Lösungen" für das Land gefragt. Klingholz sagte, im Westen sei der Drang in die Städte ähnlich stark. Das Land sei dort aber dichter besiedelt als im Osten, was die Versorgung erleichtere.

dpa

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