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Trinkwasser und Hygiene: Helfer vor Ort in Nepal

Nach den Erdbeben Trinkwasser und Hygiene: Helfer vor Ort in Nepal

Nach den Erdbeben in Nepal hilft Konrad Menzel vom Dresdner Verein Arche Nova vor Ort in Bhaktapur, Ghorka und Trisuli Bazar.

Viele Menschen in Nepal benötigen nach den Erdbeben Hilfe.

Quelle: Martin Pelzl

Kathmandu. Gut zwei Tage nach dem ersten großen Beben sitzt Konrad Menzel schon im Flieger nach Kathmandu. Im (Hand-)Gepäck rund 110 Kilogramm Ausrüstungsmaterial für die Bereiche Wasser, Sanitär und Hygiene – jenen Arbeitsgebieten, denen sich „sein" Verein Arche Nova aus Dresden seit Jahren widmet. „Nach Madagaskar und Sri Lanka war dies mein dritter Einsatz", so der 28-jährige Bautzener, der seit sechs Jahren hauptamtlich unterwegs ist. Mit bis zu vier Mitarbeitern, die teils aus anderen Projektländern wie Pakistan und den Philippinen anreisten, war die seit 25 Jahren bestehende Arche Nova vor Ort. Mit seinem Flug und dem Transport der Hilfsgüter sei alles gut gegangen, berichtet der studierte Maschinenbau-Ingenieur, der sich schon während des Studiums mit Fragen rings um das Thema Wasser beschäftigte.

„Nach Hilfeleistungen in den schwer betroffenen Regionen Ghorka und Dhading sowie in der alten Königsstadt Bhaktapur haben wir beispielsweise im Distrikt Nuwakot in der Stadt Trisuli Bazar nördlich von Kathmandu die Wasserversorgung eines Krankenhauses wieder zum Laufen gebracht und in Bidur die städtische Trinkwasseranlage instand gesetzt", erzählt Menzel. Derzeit würden Arche-Nova-Mitarbeiter in kleinen Dörfern des Distriktes Sindhupalchok östlich der Hauptstadt helfen.

Neben dem kräftezehrenden Einsatz hat der Sachse Nepal als „wunderschönes Land mit sehr angenehmen Menschen" erlebt. „Auf jeden Fall habe ich Blut geleckt, werde bestimmt mal meinen Urlaub dort verbringen", so Menzel. mape

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