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Politik Trump: Ich kann viel fieser sein als Clinton
Nachrichten Politik Trump: Ich kann viel fieser sein als Clinton
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16:10 01.10.2016
Kandidat in schlechtem Licht: Donald Trump in Michigan. Quelle: AFP
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New York

Nach seinem schlechten Abschneiden bei der ersten Fernsehdebatte mit Hillary Clinton hat der Republikaner Donald Trump die Angriffe auf seine Rivalin verschärft. In einem Telefon-Interview mit der „New York Times“ drohte er damit, in den letzten Wahlkampfwochen verstärkt über die Frauenaffären von Clintons Ehemann, Ex-Präsident Bill Clinton, zu sprechen. „Sie ist fies, aber ich kann fieser sein als sie es jemals kann“, zitierte ihn die Zeitung. Hillary Clinton sei mit dem größten „Frauenmissbraucher“ in der politischen Geschichte verheiratet. Sie habe das Verhalten ihres Mannes ermöglicht und die Frauen angegriffen, die von ihm schlecht behandelt worden seien, sagte Trump. „Ich glaube, das ist ein ernstes Problem für sie.“

Auslöser waren Äußerungen Clintons in der TV-Debatte am vergangenen Montag: Da hatte die Demokratin Trumps Umgang mit Frauen angeprangert. Als Beispiel führte sie Alicia Machado, eine ehemalige Schönheitskönigin an, die nach ihrer Kür zur „Miss Universe“ 1996 zugenommen habe und von Trump unter anderem als „Miss Piggy“ bezeichnet worden sei. Das Thema hält sich seitdem hartnäckig in den Medien – weil Trump sich einen Twitter-Krieg mit Machado liefert. In dem Interview deutete Trump auch an, dass er seine Zusage in der TV-Debatte, nach der er Clinton im Fall von deren Wahlsieg „absolut“ unterstützen würde, überdenkt. „Wir werden sehen. Wir werden sehen, was passiert.“

Auf eigene Affären angesprochen, reagierte Trump schmallippig. „Ich rede darüber nicht, ich war nicht Präsident der Vereinigten Staaten. Ich rede darüber nicht“ – und lenkte das Thema wieder auf Bill Clinton. Auch, was das erste TV-Duell anbelangte, zeigte sich Trump eher dünnhäutig: „Mir wurden so unfaire Fragen gestellt.“

Von RND/dpa/dk

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