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Politik Trump droht Uni mit Entzug von Bundesmitteln
Nachrichten Politik Trump droht Uni mit Entzug von Bundesmitteln
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13:54 02.02.2017
Droht der Universität von Kalifornien mit Kürzung von Bundesmitteln: Donald Trump  Quelle: imago/UPI Photo
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Berkeley

 US-Präsident Donald Trump hat der Universität von Kalifornien (UC) mit dem Entzug staatlicher Mittel gedroht, nachdem auf dem Campus in Berkeley der Auftritt eines rechtspopulistischen Bloggers abgesagt worden war.

Trump droht mit Entzug der Bundesmittel

Mehr als tausend Menschen hatten am Mittwoch (Ortszeit) gegen den geplanten Auftritt des umstrittenen Trump-Anhängers Milo Yiannopoulos demonstriert. Dabei wurden Feuer gelegt, Scheiben eingeschlagen und Absperrungen niedergerissen. Es sei nötig gewesen, Yiannopoulos in Sicherheit zu bringen, erklärte die Uni die Absage in einer Mitteilung.

Tausende Menschen haben auf dem Campus der nordkalifornischen Universität in Berkeley gegen den umstrittenen Auftritt des Bloggers und Trump-Anhängers Milo Yiannopoulos protestiert. Die Polizei schritt ein, als Demonstranten Feuer legten, Scheiben einschlugen und Absperrungen niederrissen.

Trump twitterte am frühen Donnerstagmorgen (Ortszeit): „Wenn U.C. Berkeley freie Meinungsäußerung nicht erlaubt und Gewalt gegen unschuldige Menschen mit anderen Ansichten verübt - KEINE BUNDESMITTEL?“

Die Gruppe republikanischer Studenten „Berkeley College Republicans“ hatte den britischen Journalisten, der für das rechtspopulistische US-Nachrichtenportal Breitbart News arbeitet, eingeladen. Der 33-Jährige sollte auf dem Campus eine Rede halten. Trumps Chefstratege Stephen Bannon war bis vor kurzem Chef von Breitbart News.

Umstrittenen: Trump-Anhänger Milo Yiannopoulos. Quelle: AP

Polizisten mit Feuerwerk angegriffen

Etwa 150 maskierte Unruhestifter hätten die Gewalt angezettelt, hieß es von der Universität. Unter anderem seien Molotow-Cocktails geworfen und Polizisten mit Feuerwerk angegriffen worden.

Die Polizei wies Demonstranten und Anwohner an, sich von der Universität fernzuhalten. Nach mehreren Stunden löste sich die Demonstration auf. Die Universität teilte mit, dass der Unterricht am Donnerstag wie geplant stattfinden werde.

Von dpa/RND/zys

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