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Politik Trump freut sich auf Tee mit der Queen – Proteste erwartet
Nachrichten Politik Trump freut sich auf Tee mit der Queen – Proteste erwartet
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00:16 16.07.2018
Schon am Donnerstag gab es Proteste gegen US-Präsident Donald Trump. Quelle: Getty Images
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London

US-Präsident Donald Trump freut sich nach eigenen Angaben auf ein Treffen mit der britischen Königin. Elizabeth II. sei eine wunderbare Frau und repräsentiere ihr Land gut, sagte er der Boulevardzeitung „The Sun“. In all den Jahren als Königin habe sie niemals einen Fehler gemacht und sich nichts Peinliches geleistet, daher bewundere er sie.

Trump wollte die Queen am Freitag zum Tee auf Schloss Windsor treffen. Seine Frau, First Lady Melania Trump, sollte ihn dabei begleiten. Nervös sei er vor der geplanten Zusammenkunft mit der Königin aber nicht, bekundete Trump.

Proteste während Trump-Besuch erwartet

Für den zweiten Tag des Besuchs von Trump in Großbritannien wird mit Protesten im ganzen Land gerechnet. Londons Bürgermeister Sadiq Khan rief am Donnerstagabend dazu auf, friedlich zu bleiben. „Denjenigen, die Ärger machen wollen oder das Gesetz brechen, sage ich einfach: Ihr seid nicht willkommen“, schrieb Khan auf Twitter. Die Initiative „Stop Trump“ erwartet für Freitag allein in London etwa 100 000 Teilnehmer. Über dem Parliament Square soll am Vormittag ein sechs Meter hoher Ballon in Form eines Baby-Trumps in Windeln schweben.

Die Polizei bereitete sich für den Trump-Besuch auf einen der größten Einsätze der jüngeren Vergangenheit vor. Schon am Donnerstagabend versammelten sich am Londoner Regent’s Park nahe der Botschafterresidenz Winfield House und am Eingang zum Gelände von Blenheim Palace etliche Trump-Gegner.

Trump kritisiert Theresa May

In dem „Sun“-Interview äußerte Trump auch harsche Kritik an Premierministerin Theresa May und deren Vorgehen beim Brexit. Unter anderem warf er ihr vor, den Austritt des Vereinigten Königreichs aus der Europäischen Union ruiniert zu haben. Dies begründete er mit den Plänen der britischen Regierung, eine Freihandelszone mit der EU zu schaffen. Etwaigen Handelsverträgen zwischen den USA und Großbritannien sagte er eine düstere Zukunft voraus.

Von RND/dpa

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