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Politik Trump könnte Treffen mit Kim verschieben
Nachrichten Politik Trump könnte Treffen mit Kim verschieben
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07:16 23.05.2018
Donald Trump. Quelle: dpa
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Washington

US-Präsident Donald Trump hat den Termin für sein mit Hochspannung erwartetes Gipfeltreffen mit Nordkoreas Machthaber Kim Jong Un in Singapur in Frage gestellt. „Es könnte sein, dass es nicht am 12. Juni klappt“, sagte Trump am Dienstag vor einem Gespräch mit dem südkoreanischen Präsidenten Moon Jae In in Washington. „Ich habe viele Deals gemacht. Man ist nie ganz sicher, was herauskommt“, betonte Trump.

„Wenn es nicht zustande kommt, vielleicht kommt es später zustande“, sagte Trump. „Es könnte sein, dass es zu einem anderen Zeitpunkt passiert.“ Grundsätzlich hielt er jedoch an seiner Vision einer Beendigung des Konfliktes auf der koreanischen Halbinsel fest. „Im Moment blicken wir auf zwei Koreas“, sagte Trump. „Mag sein, dass wir in der Zukunft auf ein Korea zurückkommen.“

In Gesprächen mit Kim werde er die persönliche Sicherheit des Machthabers garantieren. „Er wird sicher sein, er wird glücklich sein, sein Volk wird reich sein“, sagte Trump. Wenn er in 50 Jahren zurückblicke, werde Kim sehr stolz auf das sein können, was er für Nordkorea getan habe, sagte Trump mit Blick auf ein mögliches Abkommen mit den USA.

Trump argwöhnt einen Gesinnungswandel bei Kim

Trump sagte, es gebe „bestimmte Bedingungen“, die die USA erfüllt sehen wollten. Sollte das nicht geschehen, finde das Treffen nicht statt. Um was für Bedingungen es sich handelte, sagte er nicht.

Stattdessen sagte Trump, einen Gesinnungswandel bei Kim feststellen zu können. Dieser sei ihm aufgefallen, nachdem Kim vor wenigen Tagen zum zweiten Mal den chinesischen Präsidenten Xi Jinping getroffen habe. Washington und Peking streiten und verhandeln derzeit über das immense Bilanzdefizit der Vereinigten Staaten beim Handel mit China.

Moon war nach Washington gekommen, um mit Trump en detail über das Treffen mit Kim zu sprechen. Nordkorea hatte in der vergangenen Woche geplante Gespräche mit Südkorea platzen lassen. Pjöngjang hatte damit gegen vor längerer Zeit angesetzte amerikanisch-südkoreanische Militärmanöver protestiert und in dem Zuge gedroht, das Trump-Kim-Treffen abzusagen.

Von AP/dpa/RND

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