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Nachrichten Politik Trump trifft sich noch einmal mit Romney
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06:28 29.11.2016
Der künftige US-Präsident Donald Trump. Quelle: dpa
New York

Das Rennen um Schüsselpositionen im Kabinett Donald Trumps geht in die entscheidende Phase. Sowohl die Positionen für das Außenamt als auch das Verteidigungsministerium in der Regierung des designierten US-Präsidenten sind offiziell noch vakant.

Am Dienstag trifft Trump ein weiteres Mal Mitt Romney. Der Republikaner hatte Trump im Wahlkampf mehrfach harsch kritisiert. Seine Kandidatur für die Spitze des Außenministeriums wird von Trump-Loyalisten deswegen entschieden bekämpft. Sie setzen sich für Rudy Giuliani ein, den Ex-Bürgermeister New Yorks.

Petraeus spricht von „sehr gutem Treffen“

Auch David Petraeus wird für die Position des Chefdiplomaten gehandelt. Der hochdekorierte Vier-Sterne-General trat 2012 wegen Geheimnisverrats als CIA-Direktor zurück, weil er einer Geliebten vertrauliche Informationen weitergegeben hatte. Dafür wurde er zu einer Geldstrafe verurteilt.

Nach einem Treffen mit Petraeus am Montag in New York twitterte Trump, er sei sehr beeindruckt von ihm. Auch Petraeus sprach von einem „sehr guten Treffen“. Trump habe dabei „ein großes Verständnis für die unterschiedlichen Herausforderungen“ demonstriert, sagte Petraeus nach dem Gespräch. Der Ex-General hatte vergangene Woche in einem Interview erklärt, er stünde für einen Posten in Trumps Regierung zur Verfügung, wenn er gefragt würde.

Verurteilt wegen Geheimnisverrat: David Petraues nach dem Treffen im Trump-Tower in New York. Quelle: afp

Petraeus zählt zu den prominentesten Militärs in den USA. Er war Oberbefehlshaber der US-Truppen im Irak, der Nato-Kräfte in Afghanistan und Chef des US-Zentralkommandos. Petraeus käme grundsätzlich auch für die Position des Verteidigungsministers in Frage, hier gilt aber General James Mattis als Favorit.

Ebenfalls am Dienstag trifft Trump in New York Bob Corker. Der Senator von Tennessee sitzt dem Auswärtigen Ausschuss des Kongresses vor. Der Name des Republikaners wurde von Anfang an immer wieder genannt, wenn es um den Posten des Außenministers geht.

Von dpa/afp/RND/zys

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