Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Trump verkleinert Naturschutzgebiete in Utah drastisch
Nachrichten Politik Trump verkleinert Naturschutzgebiete in Utah drastisch
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
21:45 04.12.2017
US-Präsident Trump signiert in Salt Lake City den Hut von Bruce Adams, Vorsitzender der San-Juan-County-Kommission, nach der Verkündung seiner Entscheidung zur Verkleinerung zweier Natuschutzgebiete im US-Bundesstaat Utah. Quelle: dpa
Anzeige
Salt Lake City

Es gehe um harte wirtschaftliche Interessen, vor allem um Bohrungen nach Bodenschätzen und Fracking. „Wir dürfen dieser Regierung nicht erlauben, den Schutz zurückzufahren, der über ein Jahrhundert aufgebaut wurde“, heißt es in einer Mitteilung führender demokratischer Politiker.

Das National Monument „Bears Ears“ wird 85 Prozent seiner Fläche einbüßen, „Grand Staircase - Escalante“ schrumpft der Anordnung Trumps zufolge um etwa 50 Prozent. Beide National Monuments waren von demokratischen Präsidenten unter Schutz gestellt worden - „Bears Ears“ erst im Dezember vergangenen Jahres noch von Barack Obama, „Grand Staircase - Escalante“ im Jahr 1996 von Bill Clinton. Der streng religiöse Bundesstaat Utah wählt in der überwiegenden Mehrheit republikanisch.

Trump argumentierte, die Menschen in Utah wüssten viel besser, was gut für ihr Land ist, als Bürokraten im fernen Washington. Umweltschützer hingegen erklären, der Schutz sei entscheidend, um intensiven Bergbau und die Suche nach Bodenschätzen, verbunden mit erheblichen Einflüssen auf Umwelt und Landschaft, zu verhindern. Die Gegenden zählen zu den landschaftlich eindrucksvollsten in den USA.

Zahlreiche Organisationen haben bereits rechtliche Schritte gegen Trumps Entscheidung, die von Innenminister Ryan Zinke vorbereitet worden war, angekündigt. Zu den möglichen Klägern zählen auch Stämme der Navajo-Indianer, der Ureinwohner der Gegend. Sie fürchten unter anderem um heilige Stätten.

Von RND/dpa

US-Präsident Trump hat auf Twitter seine volle Unterstützung für den republikanischen Senatskandidaten Roy Moore erklärt. Diesem wird von mehreren Frauen sexueller Missbrauch vorgeworfen. Trump scheint das nicht zu stören.

04.12.2017

Bei den Brexit-Verhandlungen lag gestern eine politische Sensation in der Luft. Britische Medien überschlugen sich bereits, weil Premierministerin May angeblich mit einer faustdicken Überraschung nach Brüssel angereist war. Für eine Durchbruch aber reichte es dann doch nicht.

04.12.2017

Dass Mário Centeno zum Chef der Währungsunion gewählt wurde, hat auch mit einem Ritterschlag des früheren Kassenwarts Wolfgang Schäuble zu tun. „Ronaldo der Eurogruppe“ nannte ihn der heutige Bundestagspräsident einmal – und spielte damit keineswegs nur auf dessen Liebe zum Fußball an.

04.12.2017
Anzeige