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Nachrichten Politik Türken beschießen Krankenhaus in Afrin
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17:21 17.03.2018
Türkisches Militär in der syrischen Stadt Afrin. Quelle: imago stock&people
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Beirut

Im nordsyrischen Afrin wurden am Freitag 27 Menschen durch Granaten und Luftangriffe des türkischen Militärs getötet, wie die Beobachtungsstelle mitteilte. Zuerst hatte ein in Afrin ansässiger Arzt via Whatsapp-Nachrichten von dem Angriff berichtet. Die türkische Armee weist das zurück. Das Militär führe seine Schläge so, dass Zivilisten nicht zu Schaden kämen, hieß es auf Twitter.

Die mehrheitlich kurdische Allianz Demokratischer Kräfte Syriens (SDF) sprach zuvor von 20 Toten. 30 Personen seien verletzt worden, als das Stadtviertel Aschrafie beschossen worden sei, sagte SDF-Sprecher Redur Chalil. Laut Bewohnern sind Brot, Wasser und Strom knapp. Zehntausende befinden sich vermutlich noch in der Stadt Afrin.

Türkisches Militär fordert kurdische Kämpfer zur Aufgabe auf

Die Sprecherin des UN-Hochkommissar für Menschenrechte, Ravina Shamdasani, nannte die Meldungen am Freitag alarmierend. Hunderttausende Zivilisten seien in der Region Afrin in Gefahr. Das Krankenhaus in Afrin stehe als einzige Einrichtung, die größere Operationen vornehmen könne, unter gewaltigem Druck.

Das türkische Militär forderte kurdische Kämpfer in Afrin zur Aufgabe auf. „Kommt ergebt Euch! Auf Euch wartet eine ruhige und friedliche Zukunft in Afrin“, hieß es in Flugblättern, die über der Stadt abgeworfen wurden. Zivilisten wurden aufgerufen, sich von kurdischen Kämpfern fernzuhalten und sich nicht als menschliche Schutzschilde benutzen zu lassen. Wer die Stadt verlasse, stehe unter dem Schutz des türkischen Militärs.

Von RND/dpa

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