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Politik Tunesiens Premier lehnt Verantwortung für Amri ab
Nachrichten Politik Tunesiens Premier lehnt Verantwortung für Amri ab
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07:41 14.02.2017
Der tunesische Regierungschef Youssef Chahed. Quelle: dpa
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Berlin

Amri hatte kurz vor Weihnachten einen Lastwagen auf einen Berliner Weihnachtsmarkt gesteuert. Insgesamt starben zwölf Menschen. „Als Amri 2011 Tunesien verlassen hat, war er kein Terrorist, es gab keinerlei Anzeichen dafür, dass er sich radikalisieren würde“, sagte Chahed der „Bild“-Zeitung

Merkel spricht mit Chahed über Gefährder

Tunesiens Regierungschef Youssef Chahed wird am Dienstag von Kanzlerin Angela Merkel im Kanzleramt empfangen. Bei dem Treffen der beiden Regierungschefs wird es vor allem um Sicherheits- und Migrationsfragen gehen. So warb die Bundeskanzlerin erneut dafür, Tunesien, Algerien und Marokko im deutschen Asylrecht als sichere Herkunftsländer einzustufen, um Abschiebungen zu beschleunigen.

Chahed wollte in Berlin den Tatort besuchen. „Uns tut wahnsinnig leid, was in Berlin passiert ist“, sagte er. „Das ging allen Tunesiern sehr nahe, denn wir haben 2015 selbst drei Terroranschläge erlebt.“

Angesichts der Diskussion um eine mögliche Rückführung von Flüchtlingen, die von Nordafrika aus versuchen, Europa per Boot zu erreichen, erteilte Chahed der Idee von Asylzentren in Tunesien eine Absage. Tunesien sei eine sehr junge Demokratie, er denke nicht, dass es im Land für Flüchtlingscamps Kapazitäten gebe. „Es muss eine Lösung zusammen mit Libyen gefunden werden. Das ist der einzige Weg.“

Von dpa/RND

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