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Politik US-Kampfflugzeuge nach Zusammenprall abgestürzt – fünf Vermisste
Nachrichten Politik US-Kampfflugzeuge nach Zusammenprall abgestürzt – fünf Vermisste
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07:55 06.12.2018
Zwei Kampfjets des US-Marine-Corps bei einem Tankmanöver. Symbolbild. Quelle: AP
Tokio

Vor der Südwestküste Japans sind zwei US-Kampfflugzeuge kollidiert und abgestürzt. Einsatzkräfte hätten zwei von insgesamt sieben Besatzungsmitgliedern entdeckt, teilten Militärvertreter beider Länder mit. Nach den anderen werde noch gesucht. Laut dem US-Marinekorps waren ein F/A-18-Kampfjet und ein Tankflugzeug vom Typ KC-130 nach dem Start von ihrem Stützpunkt in Iwakuni im Westen Japans am frühen Donnerstagmorgen während einer Routineübung in „eine Panne“ verwickelt.

Große Suchaktion gestartet

Das Verteidigungsministerium in Tokio ergänzte, die Kampfflugzeuge seien mitten in der Luft zusammengeprallt und rund 100 Kilometer südlich von Kap Muroto nahe der Insel Shikoku ins Meer gestürzt. Dem US-Militär zufolge lag der Absturzort 320 Kilometer vor der Küste. Für die Suchaktion wurden Flugzeuge und Schiffe genutzt. Ein von japanischen Einsatzkräften entdecktes Crew-Mitglied sei in stabilem Zustand aufgefunden und zur Behandlung in eine Klinik am Stützpunkt Iwakuni gebracht worden. Über den Zustand des zweiten Crew-Mitglieds wurde zunächst nichts bekannt.

Ursache für Zusammenprall noch unklar

Die Ursache des Zusammenstoßes wird untersucht. Nach japanischen Angaben waren zwei Piloten an Bord des Kampfjets, während fünf Besatzungsmitglieder im Tankflugzeug saßen.

Schon in der jüngeren Vergangenheit hatte es eine Reihe von Unfällen des US-Militärs in und vor Japan gegeben. Erst im November stürzte ein Kampfjet der Marine vor der Insel Okinawa ins Meer, die zwei Piloten konnten gerettet werden. Mitte Oktober verunglückte ein Helikopter des Flugzeugträgers USS Ronald Reagan vor der Philippinensee kurz nach dem Start. Ein Dutzend Seeleute wurden leicht verletzt. Mehr als 50 000 US-Soldaten sind im Rahmen eines bilateralen Sicherheitspakts in Japan stationiert.

Von RND/AP

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