Volltextsuche über das Angebot:

31 ° / 14 ° Regenschauer
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland RND

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
Unbefristeter Arbeitskampf an Berliner Charité hat begonnen

Tarife Unbefristeter Arbeitskampf an Berliner Charité hat begonnen

An Europas größter Uniklinik, der Berliner Charité, hat am Montag ein unbefristeter Streik des Pflegepersonals begonnen. Im Laufe des Tages sollten mehr als 20 Stationen an allen drei Standorten geschlossen werden, wie Verdi-Gewerkschaftssekretär Kalle Kunkel der Deutschen Presse-Agentur sagte.

Voriger Artikel
Bis zu 30.000 DDR-Häftlinge jährlich in Zwangsarbeit
Nächster Artikel
NSU-Prozess: Zschäpe erwägt erstmals Aussage

Verdi fordert 600 zusätzliche Pflegestellen.

Quelle: Rainer Jensen/Archiv

Berlin. e. Der Charité-Vorstandsvorsitzende Karl Max Einhäupl sagte am Montag im Inforadio des RBB, er rate Patienten, auch andere Krankenhäuser aufzusuchen. Es werde erhebliche Behinderungen geben. An der Charité gibt es einen Notdienst. Die Rettungswagen der Feuerwehr fahren die Klinik nach wie vor an.

Als erste Auswirkung der Arbeitsniederlegungen werden nach Angaben der Charité pro Tag 200 Operationen ausfallen. Laut Einhäupl können zudem fast 1000 Betten nicht mit Patienten belegt werden, davon 118 Intensivbetten. Die Charité hat insgesamt rund 3000 Betten. Der Notfallplan sei in alle Richtungen aufgestellt. Mehrere Teams versuchten dafür zu sorgen, dass keine wirklichen Gefahren für Leib und Leben entstehen. "Bei einem solchen Umfang des Streiks kann man so etwas nicht mit letzter Sicherheit garantieren", sagte Einhäupl.

Die Feuerwehr sei von der Charité gebeten worden, die Notaufnahmen während des Streiks nicht anzufahren, sagte ein Sprecher. Doch dieser Bitte könne man nicht nachkommen, da sich ansonsten die Fahrtwege und Einsatzzeiten zu sehr verlängerten.

Mit der Arbeitsniederlegung will Verdi einen Tarifvertrag durchsetzen, der eine bestimmte personelle Mindestausstattung der Stationen mit Pflegepersonal vorsieht. Die Charité hält dem entgegen, dass die gewünschten 600 Personalstellen mehr im Jahr 36 Millionen Euro zusätzlich kosten würden. Dies könne die Klinik nicht erwirtschaften, sagte Einhäupl.

dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Politik
  • Leipzig Wiederentdeckt
    Leipzig Wiederentdeckt

    Die 13 Filme schildern eine einzigartige Zeitreise durchs 20. Jahrhundert der Stadt Leipzig – von den Anfängen des Films bis zur Wendezeit. Mit bis... mehr

  • Leipzig-Album
    Leipzig-Album

    Welche Ereignisse sind den Bürgern der Messestadt besonders in Erinnerung geblieben, welche Orte oder Gebäude sind verschwunden oder haben sich gew... mehr

  • Farbspiele
    Die Sparkasse Leipzig sucht für Ihren Kalender 2018 farbenfrohe Fotos

    Die Sparkasse Leipzig sucht für ihren Kalender 2018 die 12 besten Motive aus hunderten Einsendungen. Die Entscheidung fällt in einem Voting. Hier k... mehr

  • Asisi - Welt der Panoramen
    Panometer Leipzig: Alle Infos zum "Titanic" und den weiteren Panoramaprojekten von Yadegar Asisi

    Erfahren Sie im Special von LVZ.de alles zum Titanic-Panorama im Panometer Leipzig und den asisi-Panoramen in Dresden. mehr

  • Zoo Leipzig
    Zoo Leipzig

    Infos und Events aus dem Zoo Leipzig sowie zahlreiche Bilder aller Vierbeiner und der geflügelten Zoobewohner. mehr

  • Schau! Das Leipziger Museumsportal
    Schau! Das Leipziger Museumsportal

    Alle Informationen zu den Museen in Leipzig, ihren Ausstellungen und Events auf einen Blick im Special der LVZ. mehr

25. April 2017 - Alev Doğan in Allgemein

Welches Glück müssen wir jahrzehntelang gehabt haben, dass wir in Frieden und relativ sicher in Deutschland leben konnten – mit all den Türken, die das Land bevölkern.

mehr