Menü
Leipziger Volkszeitung | Ihre Zeitung aus Leipzig
Anmelden
Politik Unbekannte schießen auf AfD-Büro im Sauerland
Nachrichten Politik Unbekannte schießen auf AfD-Büro im Sauerland
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
17:28 03.02.2016
Ein Beamter der Spurensicherung vermisst in Arnsberg die Einschusslöcher in der Scheibe des AfD-Büros. Quelle: Jörg Taron
Anzeige
Arnsberg

Am Mittwoch waren drei Löcher in der Scheibe des im Stadtzentrum gelegenen Büros der AfD-Ratsfraktion bemerkt worden. Zwei Geschosse durchschlugen die Schaufensterscheibe des ehemaligen Ladenlokals, das von den Lokalpolitikern für Versammlungen genutzt wird. Verletzt wurde niemand.

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen in der Sauerland-Stadt übernommen. Die Polizei machte zunächst keine Angaben, ob und welche Projektile gefunden wurden.

Im Januar war in Karlsruhe ein 36-Jähriger beim Aufstellen von Wahlplakaten für die AfD von einem Unbekannten beschossen worden. Nach Darstellung des AfD-Kreisverbands hatte Mann den 36-Jährigen zunächst aufgefordert, zu verschwinden. Der Plakatierer setzte sich laut Polizei daraufhin in seinen Lieferwagen, um loszufahren. Der Unbekannte zog jedoch eine Pistole aus einer Tasche und schoss von außen durch das geschlossene Beifahrerfenster, verfehlte den Fahrer aber.

dpa

Kommentare
Die Debatte geht am Morgen weiter
Die Kommentarfunktion ist zwischen 23:00 und 06:00 Uhr nicht aktiv – denn wir wollen eine gute Moderation der Beiträge gewährleisten.
Wir freuen uns am Morgen über Ihre konstruktiven Beiträge zum Thema!

Die Zahl alarmiert: Tausende Flüchtlingskinder, die ohne Elternbegleitung in europäische Länder gereist sind, sollen spurlos verschwunden sein. Die Regierung in Berlin verweist zunächst einmal auf Probleme mit der Registrierung dieser Jugendlichen.

03.02.2016

Schnellverfahren, beschränkter Familiennachzug, erleichterte Abschiebungen und weitere "sichere Herkunftsstaaten": Die Regierung legt nach mit Verschärfungen für Flüchtlinge. Kritiker sprechen von einer "Politik der Härte und Unverhältnismäßigkeit".

03.02.2016

Die Vermittlung von Langzeitarbeitslosen klappt bis heute nicht wie erwünscht. Den Jobcentern soll deshalb die Arbeit erleichtert werden. Doch Kritiker sagen: Die Entlastung der Arbeitsvermittler macht Hartz-IV-Beziehern das Leben schwerer.

03.02.2016
Anzeige