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Wanka: Bund hilft Hochschulen bei Flüchtlings-Eingliederung

Migration Wanka: Bund hilft Hochschulen bei Flüchtlings-Eingliederung

Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) hat den Universitäten Hilfe bei der Eingliederung von Flüchtlingen ins Wissenschaftssystem zugesagt. "Wir wollen, dass die Hochschulen zur Integration beitragen.

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Maßnahmenpaket für verbesserten Hochschulzugang - Bildungsministerin Wanka hat den Universitäten Hilfe bei der Eingliederung von Flüchtlingen ins Wissenschaftssystem zugesagt.

Quelle: Bernd von Jutrczenka

Hamburg. Das will der Bund unterstützen", sagte sie der Wochenzeitung "Die Zeit".

So habe ihr Ministerium ein Maßnahmenpaket beschlossen, das Flüchtlingen mit entsprechenden Qualifikationen den Hochschulzugang erleichtern soll. Eine konkrete Gesamtfördersumme nannte Wanka nicht.

Um Sprachkenntnisse und Studierfähigkeit früh festzustellen und zu fördern, werde der Sprachtest mit Bundesmitteln in die Sprachen der Flüchtlinge übersetzt, etwa Arabisch und Dari. Auch sollten Flüchtlinge den Test "flexibel an zentralen Hochschulstandorten ablegen können", sagte Wanka.

"Dafür wird der Bund zusätzliches Personal stellen. Wir werden zudem die Gebühren, die für den Test anfallen, zu einem großen Teil übernehmen", so die Bundesbildungsministerin. Zudem stelle der Bund für Flüchtlinge 2400 zusätzliche Plätze an vorbereitenden Studienkollegs bereit, um ihnen so den Einstieg in ein Studium zu erleichtern.

Wanka verwies darauf, dass Flüchtlingen ein Studium finanziell ermöglicht werden soll, "wenn alle Voraussetzungen dafür erfüllt sind". Nach der Bafög-Reform könnten nicht nur Asylberechtigte ohne Wartezeit Geld bekommen. "Auch Geduldete haben nach 15 Monaten Aufenthalt in Deutschland Anrecht auf Bafög. Das tritt zum 1. Januar 2016 in Kraft."

Auch die großen Forschungsinstitutionen Fraunhofer- und Max-Planck-Gesellschaft planen ein Pilotprojekt für den Einstieg von Flüchtlingen ins Wissenschaftssystem. Wie Fraunhofer kürzlich mitteilte, wurden erste Gespräche dazu auf Landesebene sowie mit dem Bundesforschungsministerium geführt.

dpa

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