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Politik Zeitumstellung: Studie belegt negative Effekte für Menschen
Nachrichten Politik Zeitumstellung: Studie belegt negative Effekte für Menschen
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14:17 24.10.2015
Eine neue Studie zeigt die negativen Folgen der Sommerzeit auf. Quelle: dpa
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Düsseldorf

Nach einer neuen Studie ist die Sommerzeit schlechter für den Menschen als bisher vermutet. "Mittlerweile gibt es vermehrte wissenschaftliche Anhaltspunkte dafür, dass sich die Anpassung der biologischen Rhythmen des Menschen insbesondere an die Zeitumstellung im Frühjahr nicht so einfach vollzieht, wie noch vor wenigen Jahren angenommen worden war", zitiert die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" aus einem noch unveröffentlichten Gutachten für den Forschungsausschuss des Bundestages.

Nach neuen Erkenntnissen gelinge selbst binnen vier Wochen nach der Umstellung der Anpassungsprozess "nur unvollständig beziehungsweise gar nicht", schreiben die Forscher des Büros für Technikfolgenabschätzung in ihrem Gutachten unter dem Titel "Bilanz der Sommerzeit".

Mehr als zwei Drittel der Bürger in Deutschland würden sich gerne die Uhrumstellung rund um die Sommerzeit sparen. Nach einer Umfrage für den Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin plädieren 69 Prozent dafür, die Zeitumstellung in den Sommermonaten abzuschaffen und ganzjährig die Normalzeit beizubehalten. 28 Prozent halten eine Beibehaltung der Zeitumstellung für sinnvoll.

In der Nacht zum Sonntag endet in Deutschland die Sommerzeit und die Uhren werden von 3 Uhr auf 2 Uhr zurückgestellt. Damit gilt in vielen europäischen Ländern bis zum 27. März 2016 wieder die Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Die Sommerzeit wurde 1980 in Deutschland eingeführt und 1996 europaweit vereinheitlicht. Ziel war es, durch das Vorstellen der Uhr um eine Stunde das Tageslicht besser zu nutzen und dadurch Energie zu sparen.

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