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Politik Zeybekci: „Wir lassen uns nichts vorschreiben“
Nachrichten Politik Zeybekci: „Wir lassen uns nichts vorschreiben“
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22:17 05.03.2017
Der türkische Wirtschaftsminister Nihat Zeybekci. Quelle: dpa
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Köln

Ohne das angestrebte Präsidialsystem in der Türkei direkt zu erwähnen, stellte er vor allem die Anstrengungen der Türkei heraus, in den kommenden Jahren zu einer der größten Wirtschaftsmächte der Welt zu werden. Die deutlich verspätet begonnene Rede vor rund 300 Zuschauern wurde vereinzelt von „Erdogan“-Rufen unterbrochen.

Die Türken stimmen am 16. April in einem Referendum über das Präsidialsystem ab. Es würde dem türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan deutlich mehr Macht verleihen und das Parlament schwächen. 

Zeybekci spricht von einem Land, „das unser Freund ist“

Indirekt ging Zeybekci auch auf die Auseinandersetzungen zwischen Deutschland und der Türkei ein. „Wir lassen uns nicht vorschreiben, was wir zu tun und zu lassen haben“, sagte er. Die Deutschen nannte er nicht direkt, erwähnte aber, die Deutsch-Türken lebten „in einem Land, das unser Freund ist“.

Der Auftritt in Köln war bereits der dritte Anlauf für den Minister. Zuvor waren zwei geplante Auftritte in Köln-Porz und Frechen abgesagt worden. 

Am Sonntagnachmittag hatte Zeybekci bereits an einer Kulturveranstaltung in Leverkusen teilgenommen, bei der an einen verstorbenen türkischen Musiker erinnert werden sollte. Der 56-Jährige hatte sich dort mit Äußerungen zu aktuellen Auseinandersetzung zurückgehalten und vor rund 400 Besuchern betont, er sei gekommen, “um Freude zu bereiten„.

Von dpa/RND

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