Volltextsuche über das Angebot:

21 ° / 11 ° wolkig

Navigation:
Google+ Instagram YouTube
25-Jähriger erschießt in Berlin kaltblütig zwei Frauen - Polizei vermutet Racheakt

25-Jähriger erschießt in Berlin kaltblütig zwei Frauen - Polizei vermutet Racheakt

Kaltblütig hat ein Mann in Berlin zwei Frauen in einem Auto erschossen - vermutlich aus Wut über seine geschiedene Frau. Unter Tatverdacht steht ein 25-Jähriger, er war am Abend zunächst noch auf der Flucht.

Voriger Artikel
14 Nigerianer nach Bus-Überfall von zweitem Bus überfahren
Nächster Artikel
Deutsche am Grand Canyon durch Blitzschlag getötet

Ein Polizeibeamter sichert am Donnerstag in der Kolberger Straße in Berlin am Tatort einer Schießerei Beweismittel.

Quelle: dpa

Berlin. Die Polizei veröffentlichte Fahndungsfotos und seinen Namen: Mehmet Yildirim.

Der Todesschütze feuerte nach Polizeiangaben mehrfach auf das Auto, in dem fünf Menschen saßen, darunter auch seine Ex-Frau. Die 24-Jährige überlebte. Ihre Schwester (22) und ihre Mutter (45) starben allerdings im Kugelhagel. Als Motiv wird ein Racheakt vermutet.

Der Täter hatte am Vormittag in der Kolberger Straße im Berliner Stadtteil Wedding mit einer Pistole auf den Wagen gefeuert. Der 27 Jahre alte Bruder der 24-Jährigen, die vermutlich Ziel des Todesschützen war, kam mit schweren Kopfverletzungen auf eine Intensivstation. Ein weiterer Familienangehöriger (24) blieb unverletzt.

Die 45 Jahre alte Frau erlitt so schwere Verletzungen von den Kugeln, dass sie noch am Tatort starb. Auch ihrer 22 Jahre alten Tochter konnten Mediziner nicht mehr helfen. Sie erlag Stunden später im Krankenhaus ihren Kopfwunden.

Die Geschosse hatten gegen 10.20 Uhr die Seitenfenster des Autos durchschlagen. Der Wagen kam in der ruhigen Wohnstraße quer auf der Fahrbahn zum Stehen. Die Spurensicherung stellte später zahlreiche Geschosshülsen aus einer Pistole sicher.

Der Todesschütze flüchtete nach dem Anschlag zu Fuß - nach Polizeiangaben war er wahrscheinlich noch immer bewaffnet. Die Ermittler warnten deshalb davor, den Tatverdächtigen anzusprechen.

Esteban Engel und Harald Rohde, dpa

Voriger Artikel
Nächster Artikel
Mehr aus Polizeiticker Weltweit