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Polizeiticker Weltweit 25 Tote und mehr als 1000 Verletzte in Kiew: Putin gibt "Extremisten" die Schuld
Nachrichten Polizeiticker Weltweit 25 Tote und mehr als 1000 Verletzte in Kiew: Putin gibt "Extremisten" die Schuld
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12:09 19.02.2014
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Der russische Präsident verurteile die Gewalt scharf und betrachte die Vorgänge als versuchten Staatsstreich, sagte Putins Sprecher Dmitri Peskow am Mittwoch nach Angaben russischer Agenturen. Der ukrainische Präsident Viktor Janukowitsch erklärte diesen Donnerstag (20. Februar) zum landesweiten Tag der Trauer für die Opfer der Straßenschlachten in Kiew.

Zum Gedenken an die mindestens 25 Toten sollten an allen staatlichen Gebäuden in der Ex-Sowjetrepublik die Fahnen auf Halbmast gesenkt werden, ordnete Janukowitsch am Mittwoch an. Zudem sollten Konzerte und Sportveranstaltungen abgesagt werden. Fernseh- und Radiosender wurden aufgefordert, ihr Programm „angemessen“ zu ändern, hieß es nach Medienberichten in einer Mitteilung. Bei den Zusammenstößen wurden bisher nach Schätzungen auch mehr als 1000 Menschen verletzt.

Kiew. Nach einer Nacht der Gewalt dauert die Konfrontation in Kiew weiter an. Bei den blutigen Straßenkämpfen am Dienstag kamen mindestens 25 Menschen ums Leben. Das Innenministerium in Kiew teilte am Mittwoch mit, dass mindestens neun Polizisten bei den Ausschreitungen starben. Präsident Viktor Janukowitsch verteidigte den Einsatz von Gewalt. 

Janukowitsch verteidigt Einsatz von Gewalt

Nach den blutigen Straßenkämpfen zeigt sich die ukrainische Führung unnachgiebig. Der geschäftsführende Regierungschef Sergej Arbusow warf der Opposition am Mittwoch einen versuchten Staatsstreich vor. Präsident Viktor Janukowitsch verteidigte den Einsatz von Gewalt. Die Opposition habe die „Grenzen überschritten“, als sie ihre Anhänger auf dem Unabhängigkeitsplatz in Kiew „zu den Waffen gerufen“ hätten. Radikale Regierungsgegner rüsteten sich für neue Zusammenstöße. Deutschland und Frankreich erwägen indes offenbar Sanktionen gegen die Ukraine.

Putin telefonierte in der Nacht mit seinem ukrainischen Kollegen Janukowitsch. Die Lösung der Krise im Nachbarland liege ausschließlich in der Kompetenz der ukrainischen Behörden, sagte er. Das Außenministerium in Moskau forderte die Opposition in Kiew auf, der „rechtmäßigen Führung“ keine „Drohungen und Ultimaten“ zu stellen.

Papst ruft zu friedlicher Lösung auf

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Papst Franziskus rief indes zu einem Ende der Gewalt sowie Einigkeit und Frieden in der Ukraine auf. „Mit Besorgnis verfolge ich, was in diesen Tagen in Kiew passiert“, sagte das Oberhaupt der katholischen Kirche am Mittwoch bei der wöchentlichen Generalaudienz auf dem Petersplatz in Rom. „Ich versichere dem ukrainischen Volk meine Nähe und ich bete für die Opfer der Gewalt, für ihre Familien und die Verletzten.“

Gleichzeitig appellierte der Pontifex vor Tausenden Pilgern an alle Parteien in der Ukraine, „jede gewaltsame Aktion zu beenden sowie Einigkeit und Frieden für das Land zu suchen.“

dpa

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