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Asylbewerber droht mit Sprung von Kran - Ausharren in der Hitze ohne Essen und Wasser

Asylbewerber droht mit Sprung von Kran - Ausharren in der Hitze ohne Essen und Wasser

Ein Asylbewerber, der seine Familie nach Deutschland holen will, hat stundenlang auf einem Kran hoch über München ausgeharrt. Der Syrer habe angekündigt, sich in die Tiefe zu stürzen, wenn seine Frau und seine Kinder nicht nach Deutschland nachkommen dürften, sagte ein Sprecher am Montag.

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Ein syrischer Asylbewerber (l) steht am 05.08.2013 auf einem Kran in München (Bayern) und spricht mit Hilfskräften in einem Hubwagen der Feuerwehr.

Quelle: dpa

München. Bis zum Abend war keine Lösung in Sicht.

Polizei und Rettungskräfte richteten sich darauf ein, auch in der Nacht an dem Kran zu bleiben. Bei Temperaturen die 30 Grad blieb der 31-Jährige mehr als zwölf Stunden in rund 20 Metern Höhe - seit dem frühen Morgen ohne Essen und vor allem ohne Wasser. Alle Angebote habe er abgelehnt, sagte der Sprecher. In der Sommerhitze war deshalb zu befürchten, dass der Mann irgendwann zusammenbrechen würde. Ein Rettungswagen stand bereit. Sprungkissen konnten nicht ausgelegt werden - unter dem Kran sind Wohnhäuser und eine Baustelle.

Das Auswärtige Amt in Berlin bestätigte, dass die Familie bei der Deutschen Botschaft in Kairo ein Visum beantragt hat. Zu den Erfolgsaussichten wollte sich die Sprecherin nicht äußern. Der Mann ist erst seit wenigen Wochen in München und hat dort einen Asylantrag gestellt. Nach Informationen der Münchner Zeitung „tz“ hat er acht Kinder. Ein Polizeisprecher äußerte sich dazu nicht.

dpa

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