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Auseinandersetzungen bei Anti-G7-Demo - Mehrere Verletzte

Zusammenstöße Auseinandersetzungen bei Anti-G7-Demo - Mehrere Verletzte

Bei der Demonstration der G7-Gipfelgegner in Garmisch-Partenkirchen hat es am Samstag eine gewaltsame Auseinandersetzung und mehrere Verletzte gegeben. Nach Angaben der Polizei wurden Beamte mit Flaschen und Feuerlöschern angegriffen.

Demonstranten und Polizisten gerieten in Garmisch-Partenkirchen (Bayern) aneinander.

Quelle: Boris Roessler/dpa

Garmisch-Partenkirchen. Bei der Demonstration der G7-Gipfelgegner in Garmisch-Partenkirchen hat es am Samstag eine gewaltsame Auseinandersetzung und mehrere Verletzte gegeben. Nach Angaben der Polizei wurden Beamte mit Flaschen und Feuerlöschern angegriffen.

Daraufhin habe die Polizei Pfefferspray eingesetzt. Ein Polizist wurde am Auge verletzt - es sei aber noch unklar, durch was, sagte Polizeisprecher Hans-Peter Kammerer. Auch Demonstranten wurden von Sanitätern behandelt, offensichtlich ebenfalls an den Augen. Zudem hätten Demonstranten zwei Rauchkerzen gezündet, sagte Kammerer. Das Aktionsbündnis „Stop G7“ sprach von Attacken der Polizei und einer Festnahme. Es haDie Gipfelgegner machten die Polizei für die „Eskalation“ verantwortlich. Bis zu diesem Zwischenfall war die Demonstration über Stunden hinweg friedlich verlaufen.

Die Polizei schrieb auf Twitter: „Feuerlöschpulver auf Polizisten sprühen und Flaschenwerfen ist NICHT friedlich und GEHT GAR NICHT.“ Sie fügte hinzu: „Pfeffersprayeinsatz der Polizei war notwendig, weil Polizisten mit Flaschen und Feuerlöschern angegriffen wurden.“ Den Einsatz von Schlagstöcken bestätigte die Polizei zunächst nicht - das hatten die Gipfelgegner den Beamten vorgeworfen.

Einzelne Demonstranten versuchten, eine Polizeiabsperrung zu durchbrechen. Dazu benutzen sie zwei bunte bemalte Styroporplatten. Sie wurden aber durch das massive Polizeiaufgebot daran gehindert. Das Aktionsbündnis „Stop G7 Elmau“ berichtete, ebenfalls auf Twitter, es seien Demonstranten verletzt worden. Eine junge Frau habe viel Pfefferspray abbekommen, Verletzte würden am Lautsprecherwagen behandelt.

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