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Bericht: Zwickauer Neonazis hatten Kontakt zu „Blood and Honour“

Bericht: Zwickauer Neonazis hatten Kontakt zu „Blood and Honour“

Die Zwickauer Terrorzelle hat einem Bericht zufolge mit dem internationalen Rechtsextremisten-Netzwerk „Blood and Honour“ in Verbindung gestanden. Die Neonazis Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sollen in den 90er Jahren mit anderen Mitgliedern des Thüringer Heimatschutzes Konzerte der in Deutschland verbotenen Organisation veranstaltet haben, wie das ARD-Magazin „Monitor“ am Donnerstag berichtete.

Berlin. Es habe sich um eine eingeschworene Clique gehandelt, die auch außerhalb Jenas in Kontakt miteinander gestanden habe.

„Blood and Honour“ hat vor Jahren unter dem Namen „Combat 18“ einen bewaffneten Arm gegründet. Die militante Untergruppe verbreitete dem Magazin zufolge bereits Mitte bis Ende der 90er Jahre eine Blaupause für Anschläge, an der sich das Neonazi-Trio orientiert haben könnte. Darin sei etwa empfohlen worden, Anschläge auf Migranten zu verüben, nur in Kleingruppen mit bis zu vier Personen zu arbeiten und keine Bekennerschreiben zu hinterlassen. Auch Anleitungen für Nagelbomben seien geliefert worden, die denen vom Anschlag in der Kölner Keupstraße stark ähnelten.

dpa

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